Pankow

 

Als direkt gewählter Abgeordneter aus Pankow liegt mir besonders mein Heimatbezirk am Herzen. Ob Mieterprobleme, der Einsatz für Aufzüge an U-Bahnhöfen oder die Fertigstellung des Mauerparkes - gerade die lokalen Themen sind wichtiger Teil meiner Abgeordnetentätigkeit. 

Bezirksmedaille: Herzlichen Glückwunsch, Siegfried Zoels!

Auf dem diesjährigen Neujahresempfang des Bezirksamts und der Bezirksverordnetenversammlung wurde Siegfried Zoels in Anerkennung der um den Bezirk Pankow erworbenen besonderen Verdienste mit der Bezirksmedaille geehrt.

Der 1941 geborene Kunst- und Kulturwissenschaftler übernahm 1989/90 politische Verantwortung und wurde als erster Vertreter der Bürgerbewegung Stadtrat für Inneres in Pankow – noch vor den ersten freien Wahlen. In der aus den 1990er Wahlen hervorgegangen Koalition aus SPD und Bündnis 90 wurde er stellvertretender Bürgermeister und Stadtrat für Jugend, Schule und Sport – bis 1992, blieb aber danach in der BVV Prenzlauer Berg aktiv.

Die Tradition der Runden Tische hat ihn nicht losgelassen und so hat er bis 2004 den Runden Tisch „Instandbesetzung“ in Prenzlauer Berg gemeinsam mit Pfarrer Winkel moderiert. Besetzte Häuser wurden legalisiert, Mietverträge verhandelt, renitente Eigentümer auf die Verpflichtung des Eigentums hingewiesen.

Geschichte von Opposition und Widerstand in der DDR und die Überwindung der Diktatur müssen dokumentiert werden. Deshalb hat Siegfried Zoels den Vorsitz der Robert-Havemann-Gesellschaft übernommen, die in der Schliemannstraße ein Archiv aufgebaut hat. Im Rahmen der Feierlichkeiten zu 25 Jahre friedliche Revolution hat diese Gesellschaft Stehlen zur Erinnerung aufgebaut, z. B. vor der Gethsemanekirche.

Hauptinhalt des Wirkens von Siegfried Zoels als Kultur- und Kunstwissenschaftler ist aber die Arbeit des Vereins „Fördern durch Spielmittel“ in der Immanuelkirchstrasse in Prenzlauer Berg. Dort wird Spielzeug erfunden, hergestellt, ausprobiert und ausgeliehen. In Workshops mit Gestaltern aus aller Welt entwickelt der Verein Spielzeuge für Groß und Klein, für Behinderte und nichtbehinderte Menschen. Inklusion wird von Siegfried Zoels und seinem Projekt vorgelebt und praktiziert. Behinderte Menschen haben bei ihm eine Ausbildung und einen Job im ersten Arbeitsmarkt gefunden. All das tut er seit 1991 in unserem Bezirk.

Sein Wirken geht weit darüber hinaus.

Die Geschehnisse in den Jahren 1989/1990 hat Siegfried Zoels übrigens in einem Beitrag, der im Newsletter der BVV-Fraktion Bündnis 90/Die Grünen erschienen ist, eindrucksvoll geschildert. Nachzulesen hier »

16.07.2016

Bösebrücke: Ein Kiez hängt durch

 pressespiegel 

»Halbzeit an der Bösebrücke: Seit einem Jahr wird an dem Viadukt zwischen Prenzlauer Berg und Gesundbrunnen gebaut, ein weiteres Jahr dauern die Arbeiten noch. Die Bilanz? Kosten und Fortschritt sind im Rahmen. Doch die Anwohner sind tierisch genervt von Abgasen, Lärm und Stress.

[Ein Anwohner] hat den Senat mehrfach gebeten, Geschwindigkeitskontrollen an der Malmöer Straße durchzuführen. Es passierte: Nichts! Das räumte die zuständige Senatsverwaltung für Stadtentwicklung auch auf eine schriftliche Anfrage des Grünen-Abgeordneten Andreas Otto ein.«

Artikel in Berliner Kurier vom 16.07.16 lesen » 

13.05.2016

Auf leisen Reifen

 pressespiegel 

Grüne Politiker besuchten zum „Tag gegen Lärm“ Pankows lauteste Orte

»So ruhig und idyllisch wie Pankow an manchen Stellen auch ist, es gibt auch richtig lärmintensive Bereiche. Auf die machten Mitglieder des Kreisverbandes von Bündnis 90/Die Grünen mit einer Leise-Rallye aufmerksam. ....

Anlässlich des diesjährigen „Tages gegen Lärm“ fuhren sie zu Pankows lautesten Orten, und zwar mit ganz leisen Elektroautos. ....

Am S-Bahnhof Pankow, am Pankower Anger, am S-Bahnhof Vinetastraße und an der Ecke Schönhauser und Eberswalder Straße machten grüne Politiker wie die Abgeordneten Andreas Otto und Stefan Gelbhaar sowie die BVV-Fraktionsvorsitzende Daniela Billig Werbung für eine Minderung des Verkehrslärms.  ...«

Artikel in Berliner Woche vom 13.05.16 lesen »

15.04.2016

Suppe, Seife, Seelenheil - 25 Jahre Heilsarmee in Prenzlauer Berg

 Jubiläum 

Seit 1991 hilft die Heilsarmee in Prenzlauer Berg Menschen in besonderen Sozial- und Lebenslagen. Ursprünglich in der Naugarder Straße gestartet, dann ab 1992 in der Kuglerstraße 11, feiert das „Café Treffpunkt“ dieses Jahr 25jähriges Bestehen. Warme Mahlzeiten, Kleiderkammer, Unterstützung beim Beantragen von Sozialleistungen, Hilfe für Wohnungslose und Suchtkranke, Schuldnerberatung bis hin zur klassischen Seelsorge - das Hilfsangebot ist so vielfältig und bunt, wie die Menschen im „Wohnzimmer“ der christlichen Freikirche selbst. Alljährlich veranstaltet die Heilsarmee ein großes Weihnachtsfest für einsame und bedürftige Menschen und sammelt hierzu in der Adventszeit durch eine Drehorgelaktion auf dem Wochenmarkt am Kollwitzplatz Spenden.

Herzlichen Glückwunsch! Ein großes Danke an Siegfried Fischer und sein Team, die seit über zwei Jahrzehnten diese wichtige Arbeit in Prenzlauer Berg leisten.

07.09.2015

Prenzlauer Berg: Aufräumen im Dschungel

 pressespiegel 

»Lange war der „Dschungelspielplatz“ in Prenzlauer Berg gesperrt. Nun machen Bürger aus dem verwahrlosten Platz wieder einen Erlebnisort für Kinder. ... So viel Engagement steckt an: Über zwanzig Helfer sind zum Dschungelspielplatz gekommen, unter ihnen auch Andreas Otto (Bündnis 90/Die Grünen). Das Gleimviertel gehört zum Wahlkreis des Abgeordneten. „Solche Leute gibt es hier in Prenzlauer Berg, die nicht nur diskutieren, sondern auch selbst anpacken“, sagt Otto. „Davon bin ich begeistert.“«

Artikel in Tagesspiegel vom 07.09.15 lesen »

22.08.2015

Saubere Sache

 Subbotnik 

Gemeinsamer Arbeitseinsatz auf dem Dschungelspielplatz Rhinower/Kopenhagener Strasse im Gleimviertel. 

10.08.2015

Die Bösebrücke wird saniert - und 83 in Berlin sind marode

 pressespiegel 

»An der Bornholmer Straße beginnen jetzt die verschobenen Sanierungsarbeiten am Stahlbauwerk. Insgesamt müssen in der Stadt 83 Überführungen erneuert werden. Die Liste ist länger geworden - und die Kosten höher. ...

Der West-Ost-Verkehr wird zweispurig über die Jülicher Straße, die Behmstraße und die Malmöer Straße umgeleitet, die teilweise zur Einbahnstraße werden. ... Lastwagen sollen den Bereich weiträumig über die Schwedenstraße, Badstraße, Brunnenstraße, Bernauer Straße, Eberswalder Straße und Schönhauser Allee umfahren.

Ein Durchfahrverbot für schwere Lastwagen auf der Route durch die Wohnstraßen gibt es aber nicht. Der Senat erwarte, dass die Zahl der Unfälle auch bei dem zusätzlichen Verkehr auf der Umleitungsstrecke nicht steige, teilte Verkehrsstaatssekretär Christian Gaebler auf eine Anfrage des Grünen-Abgeordneten Andreas Otto mit. ...«

Artikel in Tagesspiegel lesen »

Schriftliche Anfrage "Sanierung der Bösebrücke, Umleitung Malmöer Straße" lesen »

Herzlichen Glückwunsch Mietergenossenschaft Selbstbau!

Im März 1990 haben etwa 30 Bewohnerinnen und Bewohner aus der Rykestraße die Mietergenossenschaft Selbstbau e. G. gegründet. mit dem Ziel, den Mitgliedern angemessenen und zeitgemäßen Wohnraum bereitzustellen. Bezahlbar und selbstbestimmt Leben und Wohnen - seit 25 Jahren Kernanliegen und zugleich "Erfolgsrezept" der Gemeinschaft, die in ganz Berlin inzwischen über 20 Projekte unter ihrem Dach vereint.

Hierzu gratuliere ich herzlich und wünsche weiterhin gutes Gelingen! 

Im neuesten Projekt der Genossenschaft in der Sredzikistrasse 44, in dem altersgerechtes Wohnen entstehen soll und heute die Jubiläumsfeier stattfindet, habe ich von 1985 bis 1991 selbst gewohnt. Eine turbulente Zeit, ein interessanter Ort. Ich freu' mich schon darauf, in meinen Erinnerungen zu kramen.

Fotos vom Festakt folgen in Kürze ...

 Tour durch die Stargarder 

Wer schon einmal die Stargarder Straße im Prenzlauer Berg entlang geschlendert ist, dem sind sie bestimmt aufgefallen: jene grünen Streifen mit dem Schriftzug „die stargarder“, die immer wieder die Schaufenster zieren.  Haben Sie sich auch schon mal gefragt, was da hinter steckt? Ein besonders plakatives Standortbekenntnis? Quasi visualisierte Ortsverbundenheit? Die Liebe zur Straße offensiv kommuniziert? So ähnlich. Fast jedenfalls, nicht ganz. Aber irgendwie schon. Selbstorganisierte Bestandspflege – das trifft es eher. Mit Andreas Otto auf Streifzug durch die Stargarder Straße.

„die stargarder“ – das ist ein Zusammenschluss ortsansässiger Gewerbetreibender, die sich zum Ziel gesetzt haben, ihren Standort zu stärken, indem sie diesen gemeinsam vermarkten und die nachbarschaftliche Zusammenarbeit vertiefen. Seit Sommer 2013 arbeiten die Akteure vor Ort „Hand in Hand“, um das „illustre[.] Geschäftstreiben in dieser traditionsreichen Straße“ (Zitat: die-stargarder.de) sichtbarer und bekannter zu machen. Denn auch nach Jahren tauche immer wieder die Frage von Kunden auf „Sind sie neu hier?“, so Silke Redmer, eine Vertreterin der Interessensgemeinschaft, die für uns die Tour organisiert hat.   Mehr »

22.05.2015

Vor 25 Jahren wurde erstmals in der DDR frei gewählt

 pressespiegel 

»Vor einem Vierteljahrhundert konstituierten sich in den Ost-Berliner Bezirken die Bezirksverordnetenversammlungen (BVV) und Bezirksämter. Bis dahin wurden die Bezirke von Stadtbezirksversammlungen und einem Rat des Stadtbezirks "regiert". ... Vor der Bildung der neuen politischen Gremien fanden am 6. Mai 1990 die ersten freien Kommunalwahlen in der DDR statt. "Ein Jahr zuvor hatten ebenfalls Wahlen stattgefunden. Seinerzeit machten viele Oppositionelle von ihrem Recht Gebrauch, bei der Stimmauszählung anwesend zu sein. Dabei konnten wir eindeutig Wahlbetrug nachweisen", erinnert sich Andreas Otto, der heute für die Grünen im Abgeordnetenhaus sitzt. "Ende 1989 bin ich dann in die Grüne Partei eingetreten" ... "Da gab es zum Beispiel Wahlkreise auf Bezirksebene", erinnert er sich. « 

Artikel in Berliner Woche lesen »

08.05.2015

Zur Zukunft des Kleingartenwesens

 OpenAir-Sprechstunde 

Vor Ort an der Kleingartenanlage Bornholm I. 

 

 

Kleingartenanlagen bewegen sich heutzutage zwischen traditioneller Lesart des Gartenlebens als Rückzugs- und Ruheraum und "modernem Laubenpieperdasein", das die  Anlagen für die Öffentlichkeit zugänglich machen will. Diese unterschiedlichen Nutzungskonzepte führen zu Konflikten, welche die Grundpfeiler einer offenen, gemeinschaftlichen Kultur ins Wanken bringen. Des Weiteren zieht die fieberhafte Suche nach Wohnungsbaupotentialflächen in Berlin die Frage nach sich: Wie sicher sind die innerstädtischen Kleingartenanlagen in ihrem Bestand? Diese und ähnliche Fragen diskutierte Andreas Otto direkt vor Ort mit Pächterinnen und Pächtern, Anwohnerinnen und Anwohnern und interessierten BürgerInnen.

09.04.2015

Gedenktafel für Dietrich Bonhoeffer

 Veranstaltung 

Heute wurde in der Oderberger Str. 61 auf Initiative des Ökumenischen Arbeits­kreises Prenzlauer Berg und der Evangelischen Kirchengemeinde am Weinberg / Zionskirche eine Gedenktafel für Dietrich Bonhoeffer enthüllt.

Der 9. April ist der 70. Todestag des großen Theologen und Mitglied der bekennenden Kirche, der 1945 auf persönlichen Befehl Adolf Hitlers hingerichtet wurde. Bonhoeffer hatte sich von Januar bis März 1932 ein Zimmer in der Oderberger Str. 61 bei Bäckermeis­ter Heide gemietet, um seinen Konfirmanden, die er an der Zionskirche unterrichtete, näher zu sein und sich ihnen auch außerhalb des Unterrichts widmen zu können.

10.04.2015

Viel Lärm um nichts ...

Prenzlauer Berg ist bunt und bleibt bunt. Massiver Widerstand beim Naziaufmarsch an der Schönhauser Allee (Freitag, 10.04.). Einer handvoll Rechter (ca. 15-20) standen mehrere hundert Gegendemonstranten gegenüber (600-800?). Vom S-Bahn-, vom U-Bahn-Bahnhof und aus der Dänenstraße heraus wurden die Nazis in die Zange genommen.


10.10.2014

Was passiert mit der verseuchten Erde im Ernst-Thälmann-Park?

 Pressespiegel  

Nach wie vor sind Giftstoffe, wie z. B. Benzol oder PAK, im Thälmann-Park im Boden und treten aus. Wir fordern den Senat auf, sich diesem Problem zu stellen und diese Altlasten soweit wie möglich zu beseitigen.

Berliner Rundfunk - 91,4 - Interview mit Andreas Otto - Frühsendung mit Simone Panteleit

09.10.2014

Fußgängerbrücke soll ersetzt werden

 pressespiegel 

»Die Fußgängerbrücke zwischen Sonnenburger und Schönfließer Straße wird einem Neubau weichen: Die neue Brücke soll erweitert werden, aber weiterhin nur für Fußgänger passierbar sein.“ ... « Das geht aus einer schriftlichen Anfrage hervor, die ich gestellt habe.

Artikel in Berliner Morgenpost lesen »

Anfrage »Brücke Sonnenburger Straße, Prenzlauer Berg« lesen »

07.10.2014

Schadstoffbelastung unter Thälmann-Park breitet sich aus

 pressespiegel 

»Krebserregende Dämpfe und Stoffe wabern durchs Erdreich im Winsviertel in Prenzlauer Berg. Der Giftteppich hat sich unterhalb der Danziger Straße bis zur Marienburger Straße vorgearbeitet. ...

Die Schadstoffbelastung unter dem Ernst-Thälmann-Park in Prenzlauer Berg hat sich in den vergangenen zwei Jahren ausgedehnt.«

Artikel in Berliner Morgenpost lesen »


06.10.2014

Harmlos oder giftig?

 pressespiegel 

»Im Winskiez breitet sich eine Schadstofffahne im Erdreich aus, langsam Richtung Alexanderplatz. Und im Thälmann-Park zeigt ein Gutachten, dass der Boden ungeeignet zum Spielen ist. Die Anwohner glauben das nicht. ...

Die schriftliche Anfrage ... zur Altlasten- und Giftbelastung im Thälmann-Park ... war bereits die dritte, den Anfang machte 2012 der Prenzlauer Berger Grünen-Abgeordnete Andreas Otto. ... In der Antwort auf Ottos Anfrage von vor zwei Jahren bejahte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung eine Grundwasserbelastung durch BTEX (Benzol), einen krebserregenden Stoff.

Der Grüne Andreas Otto, der sich schon länger mit der Altlasten-Situation im Thälmann-Park beschäftigt, sieht das etwas anders. Es räche sich jetzt, dass der Boden in dem Gebiet vor der Wohnbebauung nicht ausgetauscht worden sei. „Das Ganze ist ein Mahnmal für den Umgang der SED mit der Umwelt und den Menschen in der Stadt.“ Aber auch nach der Wende seien nicht die notwendigen Schritte unternommen worden. „Als umfangreiche Untersuchungen durchgeführt wurden, scheute der Senat die Kosten.“ Das Land müsse nun, wenn nötig, neue Reinigungsbrunnen aufstellen, fordert Otto, außerdem die Informationspolitik geändert werden. „Viele wissen nichts von dem Gift im Boden.“«

Artikel auf Prenzlauer-Berg-Nachrichten.de lesen »


20.09.2014

Kompromiss suchen

 pressespiegel 

Spiel- und Sportplatz am Falkplatz umstritten

»Noch immer sind Teile des Spiel- und Sportplatzes im Karree zwischen Kopenhagener, Ystader, Sonnenburger und Gleimstraße für die Öffentlichkeit gesperrt. Doch nach der Vor-Ort-Sprechstunde mit Andreas Otto, dem bau- und wohnungspolitischen Sprecher der Grünen im Bezirk, scheint zumindest klargestellt, dass sich die Mehrheit der Bürger für eine öffentliche Nutzung ausspricht. „Der Flächenbedarf der Schule muss mit dem öffentlichen Anspruch in Einklang gebracht werden“, erklärt Otto. Seit der an das Schulgelände grenzende Platz vor zehn Jahren im Rahmen des Programms „Soziale Stadt“ neu gestaltet wurde, hat sich das Gelände zum Treffpunkt unterschiedlicher Nutzergruppen aus der Nachbarschaft entwickelt. Gleichzeitig ist in den vergangenen Jahren die Schülerzahl der ohnehin größten Grundschule im Bezirk stark angestiegen. In der Folge sah Schulleiterin Carola Melchert-Arlt die Kinder in Gefahr und riegelte im Mai 2014 mit Hilfe des Schulamts das Gelände ab. Anwohner protestieren daraufhin.

Um die Situation möglichst zeitnah zu entspannen und eine nachhaltige Lösung zu finden, müsste laut Otto zunächst die Trägerschaft für das Gelände geklärt werden. „Zudem sind räumliche oder zeitliche Nutzungsabgrenzungen des Platzes denkbar“, sagt Otto. Weil der Kiez insgesamt über wenig Freiflächen zur öffentlichen Nutzung verfüge, müsse deren Doppelnutzung besser organisiert werden. „Wir möchten den Austausch zwischen den Interessengruppen weiterhin fördern und schließlich Kompromisse und klare Regeln finden“, sagt Otto.«

Artikel in Berliner Abendblatt lesen »

18.02.2014

Ruiniertes Denkmal - Eine wahre Goldgrube

 pressespiegel 

Seit Jahren verfällt das ehemalige Kinderkrankenhaus in Weißensee. Ist das denkmalgeschützte Areal Investitions- oder Spekulationsobjekt?

Das denkmalgeschützte ehemalige Kinderkrankenhaus in Weißensee verfällt – und das Land Berlin trägt dafür die Verantwortung.Dokumente, die der taz exklusiv vorliegen (PDF), zeigen: Der landeseigene Liegenschaftsfonds hätte sich das Grundstück schon 2006 zurückholen können, weil die Eigentümer nicht wie per Vertrag vereinbart in die Gebäude investieren wollten. Stattdessen passierte jahrelang – nichts. Erst im Mai 2013 trat der Liegenschaftsfonds vom Kaufvertrag zurück. Doch dabei stießen sie auf heftige Gegenwehr der Geschäftsführer des Unternehmens, denen das Grundstück gehört. ...

Andreas Otto hat im September 2011 zum ersten Mal eine Kleine Anfrage an den Senat gestellt, in der er sich nach dem Stand der Bebauung des Grundstücks erkundigte. Für ihn ist klar, dass der Liegenschaftsfonds schon früher Maßnahmen gegen die russische Firma hätte ergreifen müssen, als diese sich nicht rührte. „Ich werfe dem Liegenschaftsfonds mangelndes Vertragscontrolling vor“, sagt Otto. „Es hat in dem Vertrag offenbar Investitionsverpflichtungen für den Käufer in mehreren Stufen gegeben, die nicht eingehalten wurden“, sagt er.

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MOBIL IN DER STADT
Die U-Bahnhöfe Eberswalder Straße, Vinetastraße und Senefelderplatz haben endlich 2010 Aufzüge bekommen. Mütter mit Kinderwagen und Mobilitätsbehinderte können den Bahnsteig jetzt ohne fremde Hilfe erreichen. Ein schöner Erfolg unseres beharrlichen Einsatzes im Abgeordnetenhaus und auch im Bezirk.

 

MAUERPARK FERTIGSTELLEN
Der Mauerpark ist nur halb fertig. Die Flächen des bisherigen Gewerbegebietes im Wedding müssen endlich bepflanzt und öffentlich nutzbar werden. Ich streite im Abgeordnetenhaus dafür, dass ein Park geschaffen wird, der Ost und West grün verbindet. Rot-rot hatte sich 2006 im Koalitionsvertrag vorgenommen, den Park zu vollenden. Leider hat die Koalition nichts dafür getan. Dafür hat der Bezirk Mitte versucht, wenigstens einen Teil zu realisieren. Aber der Preis einer großen Baudichte an der Bernauer Straße und nördlich der Gleimstraße nebst Teilabriss des Tunnels ist zu hoch.

 

WINDRAD FÜR PANKOW
Nach mehreren Jahren Einsatz konnte 2008 das erste Berliner Windrad an der Stadtgrenze seinen Betrieb aufnehmen. Wer dachte, es würden noch ein paar mehr, sieht sich beim Senat enttäuscht. Nach wie vor will rot-rot am liebsten überhaupt keine modernen Windkraftanlagen in Berlin haben. Dabei gibt es ein Potential von ca. 50 MW. Wichtig ist ein Mindestabstand von Wohngebäuden und die Beachtung des Naturschutzes.



Mehr Informationen finden sie hier: Otto vor Ort



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