Ein neues Quartier aus Holz in Weißensee

18.01.19 von Andreas Otto

Unweit des jüdischen Friedhofes in Weißensee entsteht eine kleine Siedlung aus fünf Häusern in Mischbauweise: Treppenhauskerne und Keller sind aus Beton, Geschossdecken und Außenwände der Wohn- und Gemeinschaftsbereiche werden in Holzbauweise erstellt.

Dabei werden 5.620 m3 Holz verbaut und damit 4.789 Tonnen gebundenes CO2.

Die von der Opens external link in new windowBaugenossenschaft „Besser Genossenschaftlich Wohnen von 2016“ eG gebauten Häuser dienen aber nicht nur schon beim Bau dem Klimaschutz, sie werden auch in Zukunft durch KfW 40 - Standard relativ wenig Energie verbrauchen.

Durch die Holzbauweise ist eine schnellere Fertigstellung möglich als bei Häusern aus Stahl und Beton, auch Wärmedämmung und Brandschutz werden durch diese Bauweise erleichtert.

Mit 113 Wohneinheiten entsteht so bis Herbst 2019 Wohnraum für ca 250 Personen in einem kleinen Kiez, der auch Raum bietet für Gemeinflächen, eine Kita, Kiosk, eine Cafeteria und sogar ein kleines Schwimmbad.

Ein Fünfgeschosser in Holzbauweise

Mit Holzbauweise geht es einfach schneller und schöner

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Baupolitik Holzbau