ANDREAS OTTO http://www.otto-direkt.de Andreas Otto, Otto-Direkt, Baupolitik Berlin https://www.otto-direkt.de/ https://www.otto-direkt.de/ https://www.otto-direkt.de/ ... http://www.otto-direkt.de/home/homevolltext/article/siegfried-zoels-ist-heute-80-jahre-alt-geworden-meinen-herzlichen-glueckwunsch-zum-geburtstag/ Siegfried Zoels ist heute 80 Jahre alt geworden. Meinen Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag http://www.otto-direkt.de/home/homevolltext/article/siegfried-zoels-ist-heute-80-jahre-alt-geworden-meinen-herzlichen-glueckwunsch-zum-geburtstag/ http://www.otto-direkt.de/home/homevolltext/article/siegfried-zoels-ist-heute-80-jahre-alt-geworden-meinen-herzlichen-glueckwunsch-zum-geburtstag/ Lieber Siegfried, herzliche Glückwünsche zum 80. In normalen Zeiten würde ich Dir persönlich mit... Lieber Siegfried, herzliche Glückwünsche zum 80.

In normalen Zeiten würde ich Dir persönlich mit Handschlag und Blumenstrauß gratulieren, so wie das gemeinhin üblich ist und vielleicht würden wir Torte essen bei „Fördern durch Spielmittel“ oder irgendwo sonst. Gerne auch anstoßen mit einem Glas Rotwein oder Sekt. Und vielleicht würde ich ein paar Worte über die letzten 30 Jahre sagen, die wir uns jetzt kennen. Oder Du würdest ein paar Geschichten aus Deinem Leben erzählen, z.B. die vom 17. Juni 1953, wo Du als Zwölfjähriger am Alexanderplatz den Volksaufstand und die Arbeiterproteste, die von Polizei und Sowjetsoldaten blutig niedergeschlagen wurden, miterlebt hast. Verdammt lang her.

Wir haben uns 1990 kennen gelernt, als die Bürgerbewegungen und neuen Parteien in Prenzlauer Berg in der Dimitroffstraße 81 Büros und Versammlungsräume erhielten und einen gemeinsamen, von der Alternativen Liste aus Westberlin gestifteten Kopierer benutzen konnten.

Du warst Mitglied des im September 89 gegründeten Neuen Forum und ich in der jungen Grünen Partei der DDR. Nach der Kommunalwahl vom Mai bildeten wir eine gemeinsame Fraktion in der Stadtbezirksversammlung. Unsere Fraktion hatte einen Bandwurmnamen: Bündnis 90/UfV/Grüne Liste oder so. Später wurde auch noch Neues Forum dran gehängt, weil einige nicht als Bündnis 90 laufen wollten. Bewegte Zeiten waren das.

Wir bildeten eine Koalition mit der SPD und erhielten zwei Stadtratspositionen. Du wurdest Stellvertretender Bürgermeister und Stadtrat für Familie, Jugend und Sport. Besonders der Aufbau neuer Jugendhilfe-Strukturen, die Einbindung der Arbeit freier Träger und die Schaffung neuer Kinder- und Jugendeinrichtungen war Deine Aufgabe. Und es war eine wichtige. Aber es gab auch viel Neuland. Ich kann mich erinnern, dass Du besonders auch den abenteuerlichen Bauspielplatz Kolle37 begleitet hast. In einer BVV-Tagung kam die besorgte Anfrage, ob es überhaupt zulässig wäre, dass Kinder mit Brettern, Nägeln und Hämmern hantieren würden. Das sei doch viel zu gefährlich. Darauf hast Du ein wenig verschmitzt, aber auch triumphierend irgendeine Verwaltungsvorschrift ausgegraben und vorgelesen, dass auf Bauspielplätzen ein eingeschränkter Arbeitsschutz gilt und das Reinklopfen von Nägeln in alte Bretter ja gerade ein besonderes pädagogisches Ziel wäre.

Weil die Wahlperiode verkürzt wurde, war es mit dem Stadtratswesen für Dich 1992 leider schon wieder vorbei. Danach waren wir gemeinsam in einer Fraktion in der BVV. Ich wurde Vorsitzender. Ende 1993 hast Du mich gefragt, ob ich für die Robert-Havemann-Gesellschaft arbeiten und die Geschäftsführung übernehmen würde. Dort warst Du Vorstand und ich kurz darauf Dein Mitarbeiter. So entstand die kuriose Situation, dass Du tagsüber mein Chef als Vorstand der Robert-Havemann-Gesellschaft warst, ich aber nach Feierabend Dein Vorsitzender. So etwas geht, wenn Menschen sich verstehen und respektieren.

Die Robert-Havemann-Gesellschaft hat sehr erfolgreich das Archiv der DDR-Opposition in der Schliemannstraße aufgebaut. Mittlerweile ist es in die Ruschestraße umgezogen. Dass der Ruf dieser Institution nicht nur in der Aufarbeitungsszene herausragend ist, sondern auch darüber hinaus als Partnerin für Wissenschaft, Bildung und Medien, ist nicht nur den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu verdanken, sondern auch Dir. Du und die wechselnden anderen ehrenamtlichen Vorstandsmitglieder hatten nicht nur die Verantwortung für Finanzen und Personal, sondern waren auch immer zur Stelle, wenn es wieder einmal ganz schwierig wurde.

Weil Du die Tradition der Runden Tische nicht nur von Anfang an mitgemacht , sondern auch verinnerlicht hattest, warst Du sehr gerne Co-Moderator am Runden Tisch Instandbesetzung Prenzlauer Berg. Ich war gelegentlich dabei, wenn es darum ging, die verschiedenen Welten von jugendlichen Hausbesetzern und den Eigentümern ebendieser Häuser überhaupt irgendwie in Annäherung zu bringen. Eine schwere Aufgabe, für die neben Pfarrer Winkler auch Du größte Geduld aufbrachtest. Daran denke ich z.B., wenn ich an der Kastanienallee 77 vorbei komme. Das Haus stand leer, wurde 1992 von einer Künstlergruppe besetzt und ist bis heute ein selbstverwaltetes Wohnprojekt. Zusätzlich ist das Kino Lichtblick dort gelandet. Von solchen Erfolgsprojekten gibt es mehrere. Jedes von Ihnen wurde erkämpft und durch die Arbeit des Runden Tisches legalisiert und transformiert. Ein gutes Modell. Wir hätten viele soziale Sorgen um Wohnen und Mieten heute im Bezirk nicht, wenn dieses Modell massenhaft umgesetzt worden wäre.

Lieber Siegfried, neben den erwähnten „Baustellen“ ist Dein eigentliches Lebenswerk aber der Verein „Fördern durch Spielmittel“. Als Kultur- und Kunstmensch hast Du bei diesem Projekt Kreativität mit der praktischen Gesellschaftsaufgabe der Integration, besser Inklusion von Menschen mit Behinderungen vereint. Mit großer Begeisterung höre ich die Berichte von den Kreativitätsworkshops, die Ihr in aller Welt organisiert habt. Meine Tochter Tabea, die herzlich grüßen lässt, hat heute noch einen Drachen aus Papier, der mit Hilfe eines Gummibandes irgendwie aufgezogen wird und sich wackelnd fortbewegt. Ein Geschenk von Dir, möglicherweise von einem Projekt aus Indien. Fördern durch Spielmittel ist gerade 30 geworden und hat eine wechselvolle Geschichte. Die Kreativitätsworkshops, die Ludothek, Schneiderei, Tischlerei, mittlerweile die Arbeit in Gefängnissen. Ich bin da nur Beobachter aus der Ferne. Vor allem aber bin ich Bewunderer, wenn ich überlege, dass es all das ohne Deine Aktivität, Deine Ideen, Deine Beharrlichkeit und Deinen Optimismus kaum geben würde.

Ich denke, Du hast noch einiges vor und wünsche Dir alles erdenklich Gute.

Mit besten Grüßen

Andreas
Berlin, den 22.3 2021

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Mon, 22 Mar 2021 14:18:00 +0100
http://www.otto-direkt.de/home/homevolltext/article/meine-kandidatur-fuer-das-abgeordnetenhaus-2021/ Meine Kandidatur für das Abgeordnetenhaus 2021 http://www.otto-direkt.de/home/homevolltext/article/meine-kandidatur-fuer-das-abgeordnetenhaus-2021/ http://www.otto-direkt.de/home/homevolltext/article/meine-kandidatur-fuer-das-abgeordnetenhaus-2021/ Mit 94 von 129 Stimmen wurde ich zum Kandidaten in Pankow WK6 gewählt. Danke an die Bündnisgrünen... Mit 94 von 129 Stimmen wurde ich zum Kandidaten in Pankow WK6 gewählt. Danke an die Bündnisgrünen in Pankow.
Danke auch an den Herausforderer Christopher Lauer für den spannenden Wettbewerb.



Als Baupolitiker will ich mithelfen, den Energieverbrauch von Gebäuden zu senken und mehr nachwachsende Rohstoffe zu verwenden. Die Zusammenarbeit mit Brandenburg bietet viele Chancen, die noch besser genutzt werden können. Das gemeinsame Holzbaucluster und die Verkehrsstrategie sind zwei davon. Mit der Erneuerung des Jahnsportparkes haben wir ein großes Projekt im Wahlkreis, wo Sport und Inklusion mit Naturschutz und Naherholung an einem einmaligen historischen Ort zusammen funktionieren sollen. Neben den großen Dingen sind es solche lokalen Projekte, die ich gerne voranbringen will.
Hier findet sich meine Bewerbung.

Unsere Kandidat*innen für die neun Pankower Wahlkreise:

  • Wahlkreis 1: Christoph Göring
  • Wahlkreis 2: Susanne Jahn
  • Wahlkreis 3: Oda Hassepaß
  • Wahlkreis 4: Ruben Joachim
  • Wahlkreis 5: Louis Krüger
  • Wahlkreis 6: Andreas Otto
  • Wahlkreis 7: Julia Schneider
  • Wahlkreis 8: Daniela Billig
  • Wahlkreis 9: Stefanie Remlinger
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Sat, 06 Mar 2021 14:32:00 +0100
http://www.otto-direkt.de/home/homevolltext/article/gebaeude_sind_ein_grosser_faktor_im_klimawandel_wir_brauchen_mehr_motivierte_bauleute/ Gebäude sind ein großer Faktor im Klimawandel - Wir brauchen mehr motivierte Bauleute http://www.otto-direkt.de/home/homevolltext/article/gebaeude_sind_ein_grosser_faktor_im_klimawandel_wir_brauchen_mehr_motivierte_bauleute/ http://www.otto-direkt.de/home/homevolltext/article/gebaeude_sind_ein_grosser_faktor_im_klimawandel_wir_brauchen_mehr_motivierte_bauleute/ Rede zum Antrag der FDP Perspektiven für Bauingenieure in Berlin schaffen. In Berlin fehlen... Rede zum Antrag der FDP Perspektiven für Bauingenieure in Berlin schaffen.

In Berlin fehlen Ingenieure. Da der Antrag schon länger in den Ausschüssen ist, habe ich eine Reihe schriftliche Anfragen gemacht, um konkrete Zahlen in Erfahrung zu bringen. In den Bezirken und im Senat fehlen Bauingenieure, Stadtplaner, Elektrotechniker, Leute für den Bereich Heizung, Sanitär, Klima. Auch bei den landeseigenen Unternehmen sieht es mau aus.

Es gibt also ein ernstes Problem: wir haben einen Bauboom und gleichzeitig viele unbesetzte Stellen und einen hohen Altersdurchschnitt in den Verwaltungen.

Die Anzahl der Studienplätze ist das eine. Interessant ist, dass Studiengänge im Bereich Elektrotechnik und Haustechnik bei Frauen nicht so beliebt sind. Was wir ausbauen müssen, sind die dualen Studiengänge. Wir brauchen Praxisnähe. Das andere große Thema ist die Bezahlung. Mit dem Bund werden wir das nicht regeln können. Aber wir können es zwischen dem Land und den Bezirken regeln. Entweder über Tarife oder über klare Zuständigkeiten.

Die größte Frage aber ist die der Motivation. Gebäude sind ein großer Faktor für den Klimawandel. Wir wollen die jungen Leute damit locken, was und wie sie bauen können: mit Holz, mit Begrünungen, mit Solaranlagen. Die Rahmenbedingungen müssen auch inhaltlich stimmen, damit sich mehr junge Menschen für diese Berufe entscheiden.

 

 

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Thu, 25 Feb 2021 17:38:42 +0100
http://www.otto-direkt.de/home/homevolltext/article/die_noch_vorhanden_mauerreste_unter_denkmalschutz_stellen/ Die noch vorhanden Mauerreste unter Denkmalschutz stellen http://www.otto-direkt.de/home/homevolltext/article/die_noch_vorhanden_mauerreste_unter_denkmalschutz_stellen/ http://www.otto-direkt.de/home/homevolltext/article/die_noch_vorhanden_mauerreste_unter_denkmalschutz_stellen/ Rede im Plenum zum Antrag von Bündnis 90 / Die Grünen, SPD und Die Linke "Weitere Teile... Rede im Plenum zum Opens external link in new windowAntrag von Bündnis 90 / Die Grünen, SPD und Die Linke  "Weitere Teile der Berliner Mauer sichern und in Gedenkkonzept einbeziehen".

Die Mauer ist eine Art Wahrzeichen von Berlin. Über Jahre war Berlin mit Beton und Stacheldraht geteilt. Vor dreißig Jahren wurden grosse Teile abgerissen. Das war damals eine Befreiung und hat Spass gemacht. Jetzt aber fragen die Touristen, wo sie denn ist, die Mauer. Mit den Resten der Mauer verschwindet auch die Präsenz der Geschichte im Alltag der Gegenwart. Erst im letzten Jahr wurde ein Stück Hinterlandmauer in der Dolomitenstrasse bei Bauarbeiten beseitig. Die noch in der Stadt verstreuten Reste sollen deshalb aufgelistet und unter Denkmalschutz gestellt werden.

 

 

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Thu, 25 Feb 2021 15:57:19 +0100
http://www.otto-direkt.de/home/homevolltext/article/buergerbeteiligung_zum_friedrich_ludwig_jahn_sportpark_vom_20feb_bis_05mrz/ Bürgerbeteiligung zum Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark vom 20.Feb bis 05.Mrz http://www.otto-direkt.de/home/homevolltext/article/buergerbeteiligung_zum_friedrich_ludwig_jahn_sportpark_vom_20feb_bis_05mrz/ http://www.otto-direkt.de/home/homevolltext/article/buergerbeteiligung_zum_friedrich_ludwig_jahn_sportpark_vom_20feb_bis_05mrz/ Die Senatsverwatlung für Stadtentwicklung und Wohnen hat ein Beteiligungs- und Werkstattverfahren...  

Die Senatsverwatlung für Stadtentwicklung und Wohnen hat ein Beteiligungs- und Werkstattverfahren zur Umgestaltung des Jahnsportparks gestartet.
Vom 20.Feb bis 04.Mrz kann man sich über das Gesamtprokekt den aktuellen Status auf mein.Berlin informieren, Kommentare abgeben und Fragen stellen.
Opens external link in new windowhttps://mein.berlin.de/projekte/informationen-jsp/

Im Anschluss daran lädt der Senat zu zwei Online-Dialogveranstaltungen ein
Diese finden über Zoom am 04. und 05 März um jeweils 18:00 Uhr statt.


04. März 2021 | 18:00 Uhr: Opens external link in new windowOnline - Dialogveranstaltung: Ihre Fragen an die Senatsverwaltung
05. März 2021 | 18:00 Uhr: Opens external link in new windowOnline - Dialogveranstaltung: die Fragen der Senatsverwaltung an die BerlinerInnen



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Wed, 24 Feb 2021 17:38:05 +0100
http://www.otto-direkt.de/home/homevolltext/article/wir_brauchen_nicht_weniger_sondern_mehr_naturschutz_in_der_bauordnung/ Wir brauchen nicht weniger, sondern mehr Naturschutz in der Bauordnung http://www.otto-direkt.de/home/homevolltext/article/wir_brauchen_nicht_weniger_sondern_mehr_naturschutz_in_der_bauordnung/ http://www.otto-direkt.de/home/homevolltext/article/wir_brauchen_nicht_weniger_sondern_mehr_naturschutz_in_der_bauordnung/ Rede zu den Anträgen von CDU und FDP zur Änderung der Bauordnung für Berlin (BauO Bln).Die... Rede zu den Anträgen von CDU und FDP zur Änderung der Bauordnung für Berlin (BauO Bln).

Die Bauordnung ist ein Landesgesetz mit dem geregelt wird, was und wie gebaut werden darf. Die FDP möchte, mit Bezug auf die Musterbauordnung, die länderübergreifend ist, alles streichen, was in der Berliner Bauordnung neu gemacht werden soll für mehr Umweltschutz und bessere soziale Räume.  Aber das Gegenteil ist notwendig, wir brauchen nicht weniger, sondern mehr Naturschutz, Barrierefreiheit und Spielplätze.
Wir müssen mit der Natur leben und das muss auch in die Bauordnung. Da haben wir mit der Novellierung einen Anfang gemacht. Es wird einen sogenannten Ökoparagraphen geben.

Spielplätze und Barrierefreiheit brauchen wir auch nicht weniger, sondern mehr. Nicht nur Kinder benötigen Räume für einen Aufenthalt draußen, sondern die Erwachsenen auch.
Barrierefeiheit ist durch die UN-Behindertenrechtskonvention vorgeschrieben. Berlin ist bei der Umsetzung gar nicht so schlecht. Aber statt hier aufzuhören brauchen wir auch hier mehr - und nicht weniger.


Der aktuelle Referentenentwurf zur Novellierung der Bauordnung enthält bereits viele Punkte aus diesen beiden Anträgen der CDU und FDP. Deshalb sollten wir besser im Ausschuss über diesen Entwurf reden als über die Anträge.

Opens external link in new windowAntrag der FDP-Fraktion zur Änderung der Bauordnung für Berlin (BauO Bln)
Opens external link in new windowAntrag der CDU-Fraktion zur Änderung der Bauordnung

 

 

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Thu, 11 Feb 2021 16:48:28 +0100
http://www.otto-direkt.de/home/homevolltext/article/gespraech_ueber_die_verankerung_europa_in_der_berliner_verfassung/ Gespräch über die Verankerung Europa in der Berliner Verfassung http://www.otto-direkt.de/home/homevolltext/article/gespraech_ueber_die_verankerung_europa_in_der_berliner_verfassung/ http://www.otto-direkt.de/home/homevolltext/article/gespraech_ueber_die_verankerung_europa_in_der_berliner_verfassung/ Am 02.02.21 von 17:00-18:30 Uhr treffe ich mich mit zwei Vertreterinnen der Jungen Europäischen...  

Am 02.02.21 von 17:00-18:30 Uhr treffe ich mich mit zwei Vertreterinnen der Opens external link in new windowJungen Europäischen Bewegung, um über die Verankerung eines Europabezugs in der Berliner Verfassung zu diskutieren. Mit dabei ist auch unser Europaabgeordneter Sergey Lagodinsky.

Die Diskussion findet online statt. Der Link zum virtuellen Raum wird noch bekanntgegeben.

Für die Tagesordnung haben wir folgendes vereinbart:

  • 1. Vorstellungsrunde: Wer sind wir, was wollen wir?
  • 2. Wie stehen wir zur geforderten Verfassungsänderung?
  • 3. Was muss mit einer Verfassungsänderung einhergehen? (Zustimmung in der Bevölkerung, Diskussion, Feststellung der gesellschaftlichen Relevanz/des Bedarfes?)
  • 4. Was sollte im Wortlaut der Verfassung geändert werden?
  • 5. Welche politischen, rechtlichen und gesellschaftlichen
  • Veränderungen soll eine Verfassungsänderung nach sich ziehen?
  • 6. Verbleib, gemeinsame Aktivitäten.


Ihr seid herzlich eingeladen, an diesem Treffen teilzunehmen.
Ich bitte um Anmeldung per E-Mail an: buero.otto(at)gruene-fraktion.berlin






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Thu, 28 Jan 2021 17:47:23 +0100
http://www.otto-direkt.de/home/homevolltext/article/30_jahre_ist_offensichtlich_nicht_vorbei/ 30 Jahre ist offensichtlich nicht vorbei http://www.otto-direkt.de/home/homevolltext/article/30_jahre_ist_offensichtlich_nicht_vorbei/ http://www.otto-direkt.de/home/homevolltext/article/30_jahre_ist_offensichtlich_nicht_vorbei/ Rede zum Fünfundzwanzigsten Tätigkeitsbericht des Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der... Rede zum Fünfundzwanzigsten Opens external link in new windowTätigkeitsbericht des Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.


Danke an Tom Sello für seinen Bericht. Seine Behörde ist notwendig und sie ist wahrnehmbar auch über Berlin hinaus.
Letztes Jahr hatten wir das Jubiläum dreissig Jahre Mauerfall und friedliche Revolution, dabei wird immer über die Zeit vor dreissig Jahren gesprochen und nicht darüber, was seitdem passiert ist.
Wie ist die Wiedervereinigung gelaufen und ist sie gelungen? Wie lange dauert dieser Prozess der Wiedervereinigung und der Aufarbeitung? In vielen Gesprächen ist mir begegenet, dass sich Menschen in Ostdeutschland heute ostdeutscher fühlen als vor dreissig Jahren. Was bedeutet das? Es ist eine Diskussion wert, herauszufinden woran das liegt und wie man das ändern kann.

 

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Thu, 28 Jan 2021 15:41:32 +0100
http://www.otto-direkt.de/home/homevolltext/article/wichtiger_schritt_zur_holzbauhauptstadt/ Wichtiger Schritt zur Holzbauhauptstadt http://www.otto-direkt.de/home/homevolltext/article/wichtiger_schritt_zur_holzbauhauptstadt/ http://www.otto-direkt.de/home/homevolltext/article/wichtiger_schritt_zur_holzbauhauptstadt/ Wichtiger Schritt zur Holzbauhauptstadt Mit dem WOHO des Investors UTB bekommt Berlin ein... Wichtiger Schritt zur Holzbauhauptstadt

Mit dem Opens external link in new windowWOHO des Investors UTB bekommt Berlin ein herausragendes Projekt nachhaltiger Architektur und ein Modellprojekt für Bauen im Klimawandel.

Die rot-rot-grüne Koalition wurde 2016 für den Schwerpunkt "Bauen mit Holz" noch belächelt. Seitdem sind Schulen und Kindergärten im Holzbau entstanden und mehrere ambitionierte Wohnhäuser, insbesondere von Genossenschaften. Der Holzbau ist in der Bauordnung explizit ermöglicht und mit dem Schumacherquartier ist ein Großprojekt im nachhaltigen Bauen geplant. 

Das WOHO ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg in das klimaneutrale Bauen mit Holz. Dieses Leuchtturmprojekt wird allen Bauherrinnen in Berlin und darüber hinaus zeigen, wie Klimaschutz und Neubau zusammen passen und worin die Chancen der Bauwirtschaft für die Zukunft liegen.  

Herzlichen Glückwunsch an das Büro Mad Arkitekter zum ersten Preis im Wettbewerb.

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Wed, 27 Jan 2021 11:04:12 +0100
http://www.otto-direkt.de/home/homevolltext/article/klimaneutrale_stadtquartiere_das_oekoquartier_muss_massengut_werden/ Klimaneutrale Stadtquartiere. Das Ökoquartier muss Massengut werden http://www.otto-direkt.de/home/homevolltext/article/klimaneutrale_stadtquartiere_das_oekoquartier_muss_massengut_werden/ http://www.otto-direkt.de/home/homevolltext/article/klimaneutrale_stadtquartiere_das_oekoquartier_muss_massengut_werden/ Das Ökoquartier muss Massengut werden. Unter dieser Überschrift haben wir diskutiert, wie Berlins...

Das Ökoquartier muss Massengut werden.

Unter dieser Überschrift haben wir diskutiert, wie Berlins Neubauquartiere zukunftsfähig errichtet werden können. Modellquartiere, wie das sehr ambitionierte Schumacherquartier sind ein Meilenstein, aber angesichts der Erderwärmung müssen sämtliche Neubauten klimaneutral in Bau und Betrieb werden.

 

Zu Gast waren:
• Snezana Michaelis (Vorstandsmitglied Gewobag AG)
• Felix Grädler (Stadtrat in Heidelberg)
• Prof. Eike Roswag-Klinge (Leiter des Natural Building Lab TU Berlin)
• Matthias Winkler (Leiter Finanzierung Immobilienprojekte, UmweltBank AG, Nürnberg)

Die folgenden Kernthesen haben wir erarbeitet:

    * Das Gebäude der Zukunft ist Teil der Kreislaufwirtschaft und besteht weitgehend aus nachwachsenden Baustoffen.
    * Das Quartier der Zukunft darf keine fossile Heizenergie mehr verbrauchen.
    * Um die Kosten im Rahmen zu halten, ist EigentümerInnen- und Projektvielfalt nötig.

     

    Die Baubranche ist ein großer Tanker. Sie umzusteuern, ist eine riesige Aufgabe. Die Schaffung klimaneutraler Stadtquartiere ist jedoch nicht nur ein Bauthema, sondern auch eine wirtschaftspolitische Fragestellung. Gerade das Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen, wie Holz, benötigt ein entsprechendes Angebot. Die Metropolregion Berlin-Brandenburg braucht deshalb noch viel mehr Unternehmen, die sowohl Kompetenzen als auch Kapazitäten für das Bauen mit modernen Baustoffen aufweisen. Wenn weniger Stahl und Beton verbaut wird, dann reduziert das den CO2-Ausstoß der Bauwirtschaft signifikant und der Einstieg in die Kreislaufwirtschaft gelingt besser.

    Beheizung, Kühlung und Warmwasserbereitung bei Gebäuden wollen wir absehbar ohne fossile Energieträger realisieren. Radikal gesenkte Energiebedarfe und das Umstellen auf Erneuerbare sind deshalb die Aufgabe der Stunde. Im Neubau ist das sogar einfacher als im Gebäudebestand.

     

    Das führt zu der Frage wer das eigentlich alles machen soll und wie das zum Leben eines Quartiers passt. Und da ist das Lösungswort ganz klar: Diversität, sowohl bei den BauherrInnen als auch bei den Projektpartnern. Die Ausschreibungen von Grundstücken und für die Errichtung von Gebäuden müssen kleinteiliger gemacht werden. Erst dadurch kann Vielfalt erreicht werden.

    Als Regel für gemischte Quartiere wurde formuliert: ein Drittel sozialer Wohnungsbau für Leute mit geringem Einkommen, ein Drittel frei finanzierter Mietwohnungsbau, ein Drittel Eigentum (Wohneigentum oder genossenschaftliches).

     

    Voraussetzung für all das ist aber, dass die Grundstückspreise bezahlbar sind. Die Preisspirale muss gestoppt werden. Grundstücke müssen wieder erschwinglicher werden. Bei landeseigenen Grundstücken ist das Erbbaurecht ein bewährtes Verfahren, das weiter praktiziert werden soll. Allerdings kommt es auch dabei auf die konkreten Konditionen, sprich den Erbbauzins, an. Damit das Bauen den Nutzerinnen und dem Klima nutzt, brauchen wir mehr Investoren, denen schwarze Zahlen genügen, die aber nicht das Maximum an Rendite rausholen müssen.

    Es war eine spannende und fruchtbare Diskussion. Der wichtigste Satz aber war dieser: "Traut euch."

     

    Initiates file downloadDie Präsentation von Prof. Roswag-Klinge ist hier zu sehen.
    Die Präsentationen der anderen Gäste schickt mein Büro gerne auf Nachfrage zu.

    Die gesamte Konferenz ist als Stream Opens external link in new windowhier verfügbar

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    Mon, 25 Jan 2021 15:38:00 +0100