ANDREAS OTTO http:// Andreas Otto, Otto-Direkt, Baupolitik Berlin http://www.otto-direkt.de/ http://www.otto-direkt.de/ http://www.otto-direkt.de/ ... http://www.otto-direkt.de/home/homevolltext/article/webinar_klimaneutrale_stadtquartiere_das_oekoquartier_muss_massengut_werden/ Webinar Klimaneutrale Stadtquartiere. Das Ökoquartier muss Massengut werden http://www.otto-direkt.de/home/homevolltext/article/webinar_klimaneutrale_stadtquartiere_das_oekoquartier_muss_massengut_werden/ http://www.otto-direkt.de/home/homevolltext/article/webinar_klimaneutrale_stadtquartiere_das_oekoquartier_muss_massengut_werden/ "Berlin for Future: Wie gelingt radikal-vernünftiger Klimaschutz?" am Fr 22.Januar 2021 -... "Berlin for Future: Wie gelingt radikal-vernünftiger Klimaschutz?" am Fr 22.Januar 2021 - die Online-Klimakonferenz der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus

Mein Webinar hat den Titel: Klimaneutrale Stadtquartiere. Das Ökoquartier muss Massengut werden
Fr 22. Januar 2021
11:30 – 13 Uhr
Anmelden könnt ihr euch hier: https://berlin-for-future.de/main_frontend.php

Berlin hatte einen Wachstumsschub vor über 100 Jahren. Die Gründerzeitbauten prägen noch heute das Gesicht vieler Wohnviertel unserer Stadt, wie auch die Großsiedlungen, die vor 50 Jahren errichtet wurden. Neue Quartiere werden unsere Stadt für Jahrzehnte, wenn nicht sogar für mehr als ein Jahrhundert prägen.
Damit das Klima besser geschützt wird, müssen diese neuen Wohngebiete ökologischer gebaut sein als viele heutige, mit geringer Flächenversiegelung, wenig Wohnfläche pro Kopf und klimaneutral. Wir brauchen Häuser aus nachwachsenden Baustoffen, Raumwärme ohne fossilen CO2-Ausstoß und Verkehrslösungen mit elektrischem Antrieb aus Wind und Sonne.
Ökologie ist kein Luxus für Gutverdienende mit grünem Gewissen, sondern Tagesaufgabe. Das Ökoquartier muss für alle gebaut werden. Aber welche Ökostandards sollen gelten, wie können wir das finanzieren und wann geht es endlich los? Darüber diskutieren wir mit Menschen aus anderen Städten, aus der Wohnungswirtschaft, vom Bau und von der Bank.

Gäste:
    • Snezana Michaelis (Vorstandsmitglied Gewobag AG)
    • Felix Grädler (Stadtrat in Heidelberg)
    • Prof. Eike Roswag-Klinge (Leiter des Natural Building Lab TU Berlin)
    • Matthias Winkler (Leiter Finanzierung Immobilienprojekte, UmweltBank AG, Nürnberg)
Moderation: Andreas Otto, MdA

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Mon, 18 Jan 2021 10:53:51 +0100
http://www.otto-direkt.de/home/homevolltext/article/videogruss_weihnachten_2020/ Videogruß Weihnachten 2020 http://www.otto-direkt.de/home/homevolltext/article/videogruss_weihnachten_2020/ http://www.otto-direkt.de/home/homevolltext/article/videogruss_weihnachten_2020/ angesichts der Tatsache, dass seit März fast jede Besprechung als Videokonferenz stattfindet, ist... angesichts der Tatsache, dass seit März fast jede Besprechung als Videokonferenz stattfindet, ist ein digitaler Weihnachtsgruß nur noch eine recht gewöhnliche Angelegenheit. Trotzdem habe ich wieder eine kleine Botschaft aufgenommen

Mit den besten Wünschen für die Feiertage und das hoffentlich bessere Jahr 2021

 

 

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Tue, 22 Dec 2020 17:08:13 +0100
http://www.otto-direkt.de/home/homevolltext/article/meine_rede_zum_grundsatzprogramm/ Warum ich Bündnisgrüner geworden bin ... http://www.otto-direkt.de/home/homevolltext/article/meine_rede_zum_grundsatzprogramm/ http://www.otto-direkt.de/home/homevolltext/article/meine_rede_zum_grundsatzprogramm/ Anlässlich der ersten digitalen Bundesdeligiertenkonferenz #bdk20, wurde ich gefragt warum ich... Anlässlich der ersten digitalen Bundesdeligiertenkonferenz #bdk20, wurde ich gefragt warum ich Bündnisgrüner geworden bin. Hier ist meine Antwort.

Es hat mit dem Osten zu tun.
Mich hat aufgeregt, dass dort die Umweltprobleme totgeschwiegen wurden. Wenn in Westberlin Smogarlarm war, wurde im Osten gesagt, das mag ja so sein, aber bei uns ist die Luft in Ordnung.

1989 durften Parteien gegründet werden. Vorher war das verboten. Da bin ich dann Mitglied bei der Grünen Partei geworden. Der Mauerpark war eine Idee der ersten Stadtbezirksversammlung im Prenzlauer Berg. Wir haben uns dafür eingesetzt dass auf dem Todesstreifen keine Straße oder was anderes gebaut werden soll, sondern ein Park. Das ist gelungen. Heute steht der Mauerpark ein jedem Reiseführer. Wo früher auf Leute geschossen wurde, treffen sich jetzt Menschen aus aller Welt.

 

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Mon, 23 Nov 2020 17:39:00 +0100
http://www.otto-direkt.de/home/homevolltext/article/die_haeuser_denen_die_darin_wohnen/ Die Häuser denen, die darin wohnen! http://www.otto-direkt.de/home/homevolltext/article/die_haeuser_denen_die_darin_wohnen/ http://www.otto-direkt.de/home/homevolltext/article/die_haeuser_denen_die_darin_wohnen/ So titelten Hausbesetzer in den 70er Jahren in Westberlin. Bis heute ist dieser griffige Slogan in... So titelten Hausbesetzer in den 70er Jahren in Westberlin. Bis heute ist dieser griffige Slogan in vielfältiger Weise Programm und Lebenseinstellung. Von den ersten Häusern in Kreuzberg gingen etliche in Genossenschaften oder auch Wohneigentümergemeinschaften (WEG) über. Mit dem Mietshäusersyndikat oder der Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) sind in den vergangenen Jahrzehnten weitere rechtliche Konstruktionen dazu gekommen.

Daneben wird aktuell die Verstaatlichung von Wohnungsbeständen unter dem Slogan diskutiert. Das unterstellt, dass alle Wohnungen, die dem Land Berlin gehören und von den großen kommunalen Gesellschaften verwaltet werden, gemeinsames Eigentum aller BürgerInnen des Landes Berlin und damit auch der Bewohnerschaft sind. Die Koalition hat sich vorgenommen, die Zahl der landeseigenen Wohnungen absehbar auf 400.000 zu erhöhen. Durch Neubau und durch Ankauf, nicht durch Enteignung.

Doch die landeseigenen Gesellschaften können nur eine Säule der Wohnungsversorgung sein. Daneben steht die große Säule mit jenen, die Ihr Wohnschicksal in die eigenen Hände nehmen. Ob als Genossenschaft, Baugruppe, Mietshäusersyndikat oder Wohneigentümergemeinschaft. Sie alle gilt es zu ermutigen und zu unterstützen.

Immer wenn ein Haus in einem sogenannten Milieuschutzgebiet an große Wohnungskonzerne verkauft wird, wie jetzt an Heimstaden, kann das Bezirksamt eingreifen, sofern die Neueigentümer die sozialen Ziele Berlins nicht mittragen wollen. In diversen Einzelfällen konnten solche Häuser zugunsten von Landesgesellschaften oder Genossenschaften per Vorkaufsrecht erworben werden.

Wie das genau funktioniert, steht in dieser sehr informativen Broschüre des Bezirksamtes Friedrichshain-Kreuzberg: https://www.berlin.de/ba-friedrichshain-kreuzberg/aktuelles/bezirksticker/2020/neue-broschuere-zum-vorkaufsrecht-944154.php
Doch der Eingriff des Bezirksamtes ist immer unter Zeitdruck und gelingt auch nur in begrenztem Umfang.

 

Wir kaufen unser Haus

Der bessere Weg ist es, als Bewohnerschaft sehr viel früher aktiv zu werden mit dem Ziel, das bewohnte Gebäude in sichere Hände und eine langfristige Perspektive zu bringen. Insbesondere dann, wenn ein Haus natürlichen Personen gehört, Menschen zu denen Sie einen Zugang finden können, lohnt sich das Gespräch und die Vernetzung mit anderen MieterInnen im Haus. Nehmen Sie Kontakt zu Genossenschaften auf, die als Erwerberin infrage kommen oder gründen Sie eine neue. Dafür gibt es Fördermittel. Trotzdem muss ein Haus auch bezahlt werden. Die Kaufpreise sind stark gestiegen. Eventuell ist es sogar zu teuer. Das kann man aber nur herausfinden, wenn man die eigenen Möglichkeiten sorgsam geprüft und sich in der Hausgemeinschaft beraten hat.

 

Das Mietrecht bleibt immer

Wenn es nicht gelingt, das Haus in die eigenen Hände zu nehmen, dann bleibt immer die Sicherheit des Mietrechtes. Kauf bricht nicht Miete und mit dem Mietendeckel hat die Koalition für eine Atempause bei der Mietenentwicklung in Berlin gesorgt. Diese Pause soll für Neubau und den Ankauf von Wohnhäusern genutzt werden. Es wäre gut, wenn darüber in möglichst vielen Wohngemeinschaften selbst nachgedacht und diskutiert wird.

Wenn Sie Rat brauchen, wenden Sie sich gerne an mich.

 

Im April 2020 konnte das Haus Stargarder 67/Lychener 65 in Genossenschaftsbesitz zu überführt werden. Die Mieter_Innen waren schon vor dem Verkauf des Hauses aktiv geworden, so dass sie gut organisiert waren, als das Haus dann tatsächlich verkauft wurde.

Bericht dazu in der Berliner Woche vom 02.05.20

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Fri, 13 Nov 2020 16:54:00 +0100
http://www.otto-direkt.de/home/homevolltext/article/umbau_des_jahnsportpark_zum_sportpark_fuer_alle_erst_planen_dann_bauen/ Umbau des Jahnsportpark zum Sportpark für alle - Erst planen, dann bauen http://www.otto-direkt.de/home/homevolltext/article/umbau_des_jahnsportpark_zum_sportpark_fuer_alle_erst_planen_dann_bauen/ http://www.otto-direkt.de/home/homevolltext/article/umbau_des_jahnsportpark_zum_sportpark_fuer_alle_erst_planen_dann_bauen/ Unsere Koalition aus SPD, Die Linke und Bündnis90 /Die Grünen hat sich auf einen Kompromiss über... Unsere Koalition aus SPD, Die Linke und Bündnis90 /Die Grünen hat sich auf einen Kompromiss über das weitere Vorgehen zum Umbau des Jahnsportparks zu einem Inklusionssportpark geeinigt.

Die Koalitionsfraktionen bekennen sich zu der Vereinbarung im Koalitionsvertrag, die landeseigene Sportanlage Jahnsportpark zu einer inklusiven Sportanlage zu entwickeln.

Es gilt der Grundsatz: erst planen, dann bauen.

Weiteres Vorgehen:

1. Die Koalition bekennt sich zu den ermittelten sportlichen und inklusiven Bedarfen und dem Ziel, diese im Rahmen der Planungs- und Baumaßnahmen umzusetzen.

2. Der Senat richtet umgehend die notwendigen Ausweichsportstätten für das Cantianstadion her, damit in Spiel- und Wettkampfbetrieb der Vereine während der Baumaßnahmen keine verfahrensbedingten Lücken entstehen. Die Vorlage auf eine Teilentsperrung dieser Mittel wird kurzfristig von der Sportverwaltung dem Hauptausschuss vorgelegt.

3. Das Cantianstadion wird so lange wie möglich bis zum Abschluss der Planungen bzw. Baubeginn, mindestens aber bis zur Bereitstellung der Ersatzsportflächen genutzt. Die Sportverwaltung bemüht sich entsprechend um Verlängerung der Betriebsgenehmigung. Die Baumaßnahmen sollen so geplant und durchgeführt werden, dass ein paralleler Sportbetrieb weitestgehend möglich bleibt.

4. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung fasst unverzüglich einen Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan. Die Planreife wird für Ende 2022 angestrebt, danach ist der Bau des Stadions möglich.

Das B-Planverfahren wird parallel zum Planungsfortschritt durchgeführt.

5. Die Senatsverwaltungen für Stadtentwicklung und Inneres/Sport führen auf der Basis der 2020 aktualisierten Machbarkeitsstudie mit Beginn des Jahres 2021 ein dialogisches städtebauliches Werkstattverfahren für einen Masterplan für den Jahnsportpark durch. Ergebnisse dieses Werkstattverfahrens sollen bis zum III. Quartal 2021 vorgelegt werden.

Die Bezirke, Nutzer*innen und Anwohner*innen sind im Werkstattverfahren zu beteiligen.

Die Variantenuntersuchung soll klären, wie die Anmeldungen aus dem Bedarfsprogramm an dem Standort untergebracht werden können, welche Optionen im Umgang mit der denkmalgeschützten Hinterlandmauer und der Einbeziehung der Max-Schmeling-Halle bestehen und welche Rolle der bauliche Bestand, z.B. beim Cantianstadion, spielen kann. Im Werkstattverfahren sind auch Fragen der verkehrlichen Erschließung und naturschutzrechtlich relevanter Eingriffe zu berücksichtigen. Eventuelle Rückbaumaßnahmen erfolgen frühestens nach Abschluss des Wettbewerbs.

6. Auf Basis der Ergebnisse des Werkstattverfahrens wird für das Cantianstadion und das Gesamtareal ein Realisierungswettbewerb (Architekturwettbewerb; verbunden Architektur Hochbau und Freiraumgestaltung Sportpark) mit dem Ziel eines Abschlusses innerhalb von 6 Monaten gestartet. Ziel bleibt die schnellstmögliche Realisierung des Projekts.

7. Der Senat erstellt auf Grundlage dieser Einigung eine Vorlage zur Entsperrung und Bereitstellung der notwendigen Planungsmittel.

 

 

 

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Thu, 05 Nov 2020 17:54:00 +0100
http://www.otto-direkt.de/home/homevolltext/article/mensch_ber_wer_haette_das_gedacht/ Mensch BER, wer hätte das gedacht http://www.otto-direkt.de/home/homevolltext/article/mensch_ber_wer_haette_das_gedacht/ http://www.otto-direkt.de/home/homevolltext/article/mensch_ber_wer_haette_das_gedacht/ Am 31.10. eröffnet das Wunderwerk. Drehkreuz, Großflughafen, Berlin-Brandenburg International (BBI)... Am 31.10. eröffnet das Wunderwerk.
Drehkreuz, Großflughafen, Berlin-Brandenburg International (BBI) was hatte der BER nicht alles für hochtrabende Namen. Jetzt ist er einfach ein Flugzeugbahnhof in Retrodesign. Probleme mit den Rolltreppen soll es immer noch geben, die Einrichtung ist verstaubt, manche Computer haben Windows XP. Aber er, also der BER, fährt hoch. Insbesondere dank Engelbert Lütke Daldrup, der aus der langen Reihe der Geschäftsführer positiv herausragt. Einen Anteil hat sicher auch, dass in den Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft auf bündnisgrünen Vorschlag hin im Jahr 2017 mit Prof. Norbert Preuss erstmalig (!) ein Technikprofi berufen wurde. Die falsch verlegten Elektroleitungen, die nicht zugelassenen Dübel, die Entrauchungsanlage – all diese technischen Fragen konnten gelöst werden. Daneben konnte die Organisation und vor allem die Vertragsgestaltung mit den Planungs- und Baufirmen verbessert werden. Falls sich jemand daran nicht erinnern kann: Der Knockout für das Projekt 2012 resultierte weniger aus den technischen Problemen als vielmehr aus Missmanagement und vor allem der Kündigung des Generalplaners gmp durch die Ministerpräsidenten von Berlin und Brandenburg. Die Flughafengesellschaft wurde erpressbar, und bei so manchen Firmen knallten die Sektkorken.

Und wie geht es weiter? Der BER eröffnet. Doch Probleme bleiben. Da ist die desolate Finanzlage. Die Gesellschafter, Berlin, Brandenburg mit je 37% und der Bund mit 26%, müssen mit dreistelligen Millionenbedarfen in den Folgejahren rechnen. Ob das unter dem beihilferechtlichen Blick der EU-Kommission erlaubt ist, wird sich zeigen. Die Alternativen heißen Insolvenz und Privatisierung. Und auch, ob die Einnahmesituation irgendwann in den positiven Bereich dreht.
Klar ist: Gerade am Weltspartag muss darauf hingewiesen werden, dass alle Investitionen auf den Prüfstand gehören. Erweiterungen des Flughafens verbieten sich, die Organisation muss schlank werden. Das zweite große Thema ist der Lärmschutz. Der bauliche Schallschutz für Anwohner muss besser und die Flugzeuge müssen leiser werden. Und wir brauchen die Nachtruhe. Bündnisgrünes Ziel bleibt nach wie vor: Ruhig schlafen von 22 bis 6 Uhr. Die ganz große Gegenwarts- und Zukunftsfrage aber ist auch für den BER die Klimanotlage. Flugverkehr ist Mitverursacher der Klimakatastrophe. Genauso wie die heimische Heizung, die Zementfabriken oder der Kohlestrom. Trotzdem gibt es Flughäfen und gelegentlich fliege ich auch irgendwo hin. Für den Flugverkehr wie bei allen anderen CO2-Erzeugern muss es nach den drei „E“ gehen.
+Einsparen: Weniger fliegen, dafür mehr Zug fahren und Videokonferenzen nutzen.
+Effizienz: Flugzeuge einsetzen, die weniger Treibstoff verbrauchen.
+Erneuerbare: Für die Luftfahrt müssen alternative Kraftstoffe her, zuerst grüner Wasserstoff, der aus Wind und Sonne hergestellt wird.

PS: Danke Tegel

 

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Fri, 30 Oct 2020 14:45:00 +0100
http://www.otto-direkt.de/home/homevolltext/article/frische_luft_im_klassenraum/ Frische Luft im Klassenraum http://www.otto-direkt.de/home/homevolltext/article/frische_luft_im_klassenraum/ http://www.otto-direkt.de/home/homevolltext/article/frische_luft_im_klassenraum/ Der Herbst ist da und der Winter steht bevor. Mit der kalten Jahreszeit stellt sich vor allem in...  

Der Herbst ist da und der Winter steht bevor. Mit der kalten Jahreszeit stellt sich vor allem in den Schulen wieder die Frage, wie geht das gleichzeitig: frische Luft und warme Räume. Mit dem Covid-19 Virus wird die Frage nach dem richtigen Lüften dieses Jahr noch brisanter. Denn die Infektionszahlen steigen jetzt im Herbst wieder an.

Eine Schülerfirma am Robert-Havemann-Gymnasium setzt auf Selbsthilfe mit einer einfach umzusetzenden Maßnahme. Heute habe ich mich mit den Schüler_Innen zu einem Gespräch getroffen. EnergyEco nennen sie ihr kleines Unternehmen. Das beschäftigt sich mit Energiefragen und Recycling. Im Angebot ist eine Ausbildung zum Energieberater und Kampagnen mit denen sie auch an andere Schulen als Berater_Innen eingeladen werden. Ihr neuestes Projekt heißt "Nur lüften hilft".

Die Klassenräume bekommen Messgeräte, die den CO2-Gehalt der Luft und die Raumtemperatur messen. Die Überlegung hinter der Idee ist simpel: je mehr ausgeatmete Luft im Raum ist, desto höher ist der Co2-Gehalt und der Anteil an Aerosolen, die das Virus übertragen können. Zeigt das Messgerät einen Grenzwert an, wird gelüftet. Lüften bringt wieder Sauerstoff in den Raum und verringert den Anteil der Aerosole. Durch die Messgeräte können Schüler_Innen und Lehrer_Innen selbst sehen, wie oft gelüftet werden muss und welche Lüftungsmethoden am effektivsten sind, also mit welcher Methode der CO2- Gehalt am schnellsten einen akzeptablen Wert erreicht, ohne dass zugleich die Raumtemperatur stark absinkt. Einige Klassenräume haben bereits Anzeigetafeln, welche die Werte für alle sichtbar anzeigen. Die sind allerdings recht teuer. Ausprobiert werden deshalb auch kleine Messgeräte in der Größe eines Weckers. Die praktische Erfahrung zeigt, die Co2-Werte steigen recht schnell an. Und sie sinken sehr schnell wieder, wenn alle Fenster für kurze Zeit geöffnet werden. Die Raumtemperatur sinkt dabei gleichzeitig nur geringfügig. Auf die Frage, ob die Anzeigetafeln und das häufige Lüften nicht zuviel Unruhe in den Unterricht bringen, bekam ich die Antwort, das sei am Anfang schon so gewesen, aber nach einiger Zeit haben sich alle an die Anzeigetafeln gewöhnt und dafür, wie oft die Fenster geöffnet werden stellt sich bald eine Routine ein, bei der der Unterricht nicht mehr gestört wird.

Webseite von EnergyEco

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Mon, 05 Oct 2020 19:03:00 +0200
http://www.otto-direkt.de/home/homevolltext/article/tabula_rasa_oder_kluger_umbau_inklusionssportpark_fuer_berlin/ Tabula Rasa oder kluger Umbau - InklusionsSportpark für Berlin! http://www.otto-direkt.de/home/homevolltext/article/tabula_rasa_oder_kluger_umbau_inklusionssportpark_fuer_berlin/ http://www.otto-direkt.de/home/homevolltext/article/tabula_rasa_oder_kluger_umbau_inklusionssportpark_fuer_berlin/ Meine Antwort auf die Online-Petition #InklusionsSportpark für Berlin! Ein Sportpark für... Meine Antwort auf die Online-Petition #InklusionsSportpark für Berlin! Ein Sportpark für ALLE!

Liebe UnterstützerInnen der Petition zum Inklusionssportpark,

als Abgeordneter des Wahlkreises um den Jahnsportpark bin ich an der Weiterentwicklung des Areals stark interessiert und gegenwärtig an Gesprächen in der Regierungskoalition über das weitere Vorgehen und die Finanzierung beteiligt.

SPD, Linke und Bündnis 90/Die Grünen haben bereits 2016 in der Koalitionsvereinbarung das Ziel der Sanierung und Weiterentwicklung des Jahnsportparkes als Inklusionssportpark festgeschrieben. Zitat: „Die zentral verwalteten Sportstätten Olympiapark, Sportforum Hohenschönhausen und Friedrich-Jahn-Sportpark werden zeitnah mit einem Konzept für jeden Standort weiterentwickelt und die Sanierung sichergestellt. Prioritär wird der Friedrich-Jahn-Sportpark zu einer inklusiven Sportanlage entwickelt.“

Angesichts der finanziellen Größenordnung (200 Mio Euro) und der Bedeutung des Vorhabens ist ein planmäßiges und zielgerichtetes Vorgehen unerlässlich. Für die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen gilt dabei der Grundsatz „erst planen, dann bauen“.

Konkret bedeutet das für den Jahnsportpark folgendes Vorgehen:

1. Ermittlung des Bedarfes der Sportvereine und -verbände sowie der Bezirke Pankow und Mitte. Diese Bedarfsermittlung ist bereits durch die Senatsverwaltung für Sport erfolgt.

2. In einem städtebaulichen Verfahren wird untersucht, wie und wo die Nutzungen und Bedarfe im Bereich des Jahnsportparkes untergebracht werden können. Dazu gehört insbesondere, das Vorhaben in die vorhandene Stadtstruktur mit Mauerpark, denkmalgeschützter Mauer und Max-Schmeling-Halle einzupassen. Dabei sollen auch zusätzliche Flächenpotentiale, wie z.B. die Wendeschleife der Straßenbahn, betrachtet werden.

3. Abwägung der Interessen des organisierten Sportes, des Naturschutzes und der aktuellen Nutzung durch Freizeitsport und Anwohnerschaft.

4. Bei einem Architektur- und landschaftsplanerischen Wettbewerb soll die beste Lösung für die endgültige Gestaltung und die Umsetzung des Inklusionsanspruches gefunden werden.

5. Erstellung der Planungsunterlagen und Baubeginn.

Aktuell befinden wir uns vor Punkt 2.

Die Debatte der vergangenen Monate drehte sich insbesondere um die Frage eines sofortigen Abrisses des bestehenden Cantianstadions. Angesichts der fehlenden Planungen für die konkrete Realisierung des Inklusionssportparkes verbietet sich ein solch überstürztes Vorgehen. Denn es fehlen nicht nur die Planungen für Stadion und neue Gebäude, auch die Einpassung in die historische Stadtlandschaft ist nicht vorbereitet. Genauso muss dringend geklärt werden, welche Elemente des alten Cantianstadions in die Neuplanungen einbezogen werden können oder müssen. Denn es handelt sich nicht um ein Vorhaben auf der „grünen Wiese“, sondern den Umbau eines historischen Ortes an der ehemaligen Grenze zwischen Ost- und Westberlin. Ebenso muss der vorhandene Naturraum in die Abwägungen einbezogen werden. Die Information aus der Sportverwaltung, bis zu 250 Bäume im Jahnsportpark fällen zu wollen, hat viele Menschen beunruhigt. Eine Petition gegen Baumfällungen auf der Plattform open petition hat über 5.000 UnterzeichnerInnen. (https://www.openpetition.de/petition/online/keine-rodung-im-friedrich-ludwig-jahn-sportpark)

Um die weitere Planung und Umsetzung des Inklusionssportparkes zu beschleunigen, hat die Regierungskoalition über den Sommer diverse Fachgespräche geführt und befindet sich auf dem besten Weg zu einer konstruktiven Lösung. Damit der Inklusionssportpark an der Cantianstraße bald Wirklichkeit wird. Denn Inklusion ist tatsächlich bisher viel zu wenig in den Berliner Sportstätten angekommen. Für die bündnisgrüne Fraktion ist klar, dass neben dem Jahnsportpark auch die anderen Stadien und Sportstätten der Stadt dringend zu Orten für alle Menschen werden müssen.

Berlin, den 17. September 2020

Andreas Otto, MdA

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Wed, 30 Sep 2020 17:33:00 +0200
http://www.otto-direkt.de/home/homevolltext/article/autofreier_tag_am_220920/ autofreier Tag am 22.09.20 http://www.otto-direkt.de/home/homevolltext/article/autofreier_tag_am_220920/ http://www.otto-direkt.de/home/homevolltext/article/autofreier_tag_am_220920/ Ohne Auto, mitten in der Woche! Für Viele ist das unvorstellbar. Die Erledigung mehrerer Termine,... Ohne Auto, mitten in der Woche! Für Viele ist das unvorstellbar. Die Erledigung mehrerer Termine, Einkäufe, Kinder abholen, mit dem ÖPNV und dem Fahrrad ist das einfach zu umständlich. Nur Wenige haben in der großen Stadt alles gleich um die Ecke. Und selbst wenn es nur im Stop und Go voran geht, sitzt man im eigenen Auto immer noch bequemer als in der übervollen Bahn. Andererseits produzieren Autos Abgase, Feinstaub, Lärm und Verkehrstote.

Wer schon einmal in einer Stadt gewesen ist, in der keine Autos fahren dürfen, weiß wie gut es sich anfühlt, unterwegs zu sein - ohne Lärm und Dreck. Es sind verschiedene Vorstellungen von Urbanität und Mobilität, die hier konkurrieren: Weiter so wie immer oder weniger Autos und dafür mehr Straßenbahnen, Fahräder und Platz für Fußgänger. In diesem Jahr beteiligt sich Berlin erstmals am autofreien Tag.

Der globale autofreie Tag findet seit den 1980er Jahren immer am 22. September statt. Alle Bewohner Berlins sind aufgerufen, das Auto an diesem Tag stehen zu lassen. In den temporären Spielstraßen, die an diesem Tag für den Autoverkehr gesperrt sind, kann man einmal ausprobieren wie es ist, über die Straße zu spazieren, ohne Angst vor Autos.

Ich werde es ausprobieren um 15:30 Uhr in der Gneiststraße und um 16:30 Uhr in der Göhrener Str.

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Tue, 22 Sep 2020 16:06:00 +0200
http://www.otto-direkt.de/home/homevolltext/article/einladung_zum_online_fachtag_inklusive_mobilitaet/ Einladung zum Online-Fachtag inklusive Mobilität http://www.otto-direkt.de/home/homevolltext/article/einladung_zum_online_fachtag_inklusive_mobilitaet/ http://www.otto-direkt.de/home/homevolltext/article/einladung_zum_online_fachtag_inklusive_mobilitaet/ Berlin, die Stadt der Freiheit, soll eine Stadt für alle sein. Grüne Mobilitätspolitik hat alle... Berlin, die Stadt der Freiheit, soll eine Stadt für alle sein. Grüne Mobilitätspolitik hat alle Menschen im Blick. Ob Fußgänger*innen, Rad- und Autofahrer*innen oder Menschen mit Behinderungen – jede und jeder soll sich frei bewegen können, unabhängig von seinen persönlichen oder gesundheitlichen Voraussetzungen. Allerdings wissen wir auch: Berlin ist voller Barrieren und eine uneingeschränkte Teilhabe am öffentlichen Leben ist für viele Bürger*innen und Bürger dieser Stadt daher nicht oder nur eingeschränkt möglich. Und dennoch: Die inklusive Gesellschaft ist die Leitlinie unserer Politik. Denn Teilhabe am öffentlichen Leben für Menschen mit Behinderungen kann nur gelingen, wenn Mobilität ermöglicht wird. Wir haben eine klare Haltung für eine inklusive Gesellschaft, die nicht zuletzt durch die Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention im Jahr 2009 auch geltendes Recht in Deutschland ist.

Am Montag, 21.09.2020, 9-14 Uhr, veranstaltet die Grüne Fraktion einen Online-Fachtag zum Thema „Inklusive Mobilität – Eine Stadt für alle“ . Wir werden uns der Realität in der Stadt bei Thema inklusive Mobilität stellen. Wir wollen eine Bestandsaufnahme machen und die vielen guten Maßnahmen und Projekte bewerten und, wo es notwendig ist, bündeln.

ANMELDUNG UND WEITERE INFOS HIER!

In verschiedenen Workshops wollen wir konkrete Maßnahmen entwickeln, wie wir mehr barrierefreie Mobilität gewährleisten können. Dafür wollen wir gemeinsam mit den Senatsverwaltungen, Vertreter*innen der Bezirke, Verbänden, Vereinen und Interessierten über folgende Themen sprechen:

- Wie können bestehende Projekte und Angebote ineinander greifen und besser in einem Gesamtkonzept miteinander verzahnt werden?

- Welche Chancen haben digitale Entwicklungen für inklusive Mobilität?

- Welche Herausforderungen bringt die Umsetzung des Mobilitätsgesetzes in Berlin mit sich?

- Welche Schnittstellen gibt es zum Bereich Stadtentwicklung und Bauen?

Ziel des Fachtages ist eine ressortübergreifende Strategie, wie Berlin wieder Vorreiter im Hinblick auf Barrierefreiheit werden kann – mit kurzfristigen Lösungen und langfristigen und tragfähigen Visionen.

Zeitplan:

9:00 Gemeinsames Angekommen mit technischer Begrüßung/Fragen klären
9:15 Eröffnung der Tagung
9:25 Begrüßung durch die Verkehrssenatorin Regine Günther
9:45 Keynote von Raul Krauthausen (SOZIALHELDEN e.V.)
10:05 Autonomes Fahren als Chance für die inklusive Mobilität? – Felix Metzger (BVG)
10:15 Übergang in die Workshopphase – Zuteilung der Workshopräume
10:25 Kurze Pause
10:45 Workshop-Phase (mit kleiner Pause am Ende)
12:30 Abschlusspanel mit Ergebnispräsentation der Workshops
13:00 Digitales „get-together“ in allen digitalen Räumen

Wichtige Hinweise: Es besteht selbstverständlich die Möglichkeit, die Veranstaltung in Gebärdensprache zu verfolgen. Bitte geben Sie auch diesen Bedarf hier in der Anmeldung mit an. 

Die Veranstaltung findet als Videokonferenz über Gotomeeting statt. Geben Sie bei der Anmeldung bitte den Workshopwunsch an.

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Mon, 21 Sep 2020 16:16:00 +0200