Flughafen BER

Das Chaos um den Flughafen BER und die Verschwendung von hunderten Millionen Euro, die wir in Berlin so dringend für eine bessere Bildung, die Instandsetzung von Schulen, für neue Wohnungen und mehr Klimaschutz bräuchten, beschäftigt mich seit Jahren.

Am Rande von Berlin ist ein finanzpolitisches Schwarzes Loch entstanden, das immer größer wird, je ferner die Eröffnung rückt. Der Betrieb des Flughafens Tegel wurde sogar noch ausgeweitet – auf Kosten der Nachtruhe von vielen Hunderttausend Menschen.

In den nachfolgenden Beiträgen finden Sie Kommentare, Reden, Pressemitteilungen und –artikel, Videos, Berichte von Veranstaltungen, Stellungnahmen, ..., kurzum, alles zum Thema „Flughafen BER“. 

Was passiert mit der verseuchten Erde im Ernst-Thälmann-Park?

 Pressespiegel  

Nach wie vor sind Giftstoffe, wie z. B. Benzol oder PAK, im Thälmann-Park im Boden und treten aus. Wir fordern den Senat auf, sich diesem Problem zu stellen und diese Altlasten soweit wie möglich zu beseitigen.

Berliner Rundfunk - 91,4 - Interview mit Andreas Otto - Frühsendung mit Simone Panteleit

Fußgängerbrücke soll ersetzt werden

 pressespiegel 

»Die Fußgängerbrücke zwischen Sonnenburger und Schönfließer Straße wird einem Neubau weichen: Die neue Brücke soll erweitert werden, aber weiterhin nur für Fußgänger passierbar sein.“ ... « Das geht aus einer schriftlichen Anfrage hervor, die ich gestellt habe.

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Anfrage »Brücke Sonnenburger Straße, Prenzlauer Berg« lesen »

Schadstoffbelastung unter Thälmann-Park breitet sich aus

 pressespiegel 

»Krebserregende Dämpfe und Stoffe wabern durchs Erdreich im Winsviertel in Prenzlauer Berg. Der Giftteppich hat sich unterhalb der Danziger Straße bis zur Marienburger Straße vorgearbeitet. ...

Die Schadstoffbelastung unter dem Ernst-Thälmann-Park in Prenzlauer Berg hat sich in den vergangenen zwei Jahren ausgedehnt.«

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Harmlos oder giftig?

 pressespiegel 

»Im Winskiez breitet sich eine Schadstofffahne im Erdreich aus, langsam Richtung Alexanderplatz. Und im Thälmann-Park zeigt ein Gutachten, dass der Boden ungeeignet zum Spielen ist. Die Anwohner glauben das nicht. ...

Die schriftliche Anfrage ... zur Altlasten- und Giftbelastung im Thälmann-Park ... war bereits die dritte, den Anfang machte 2012 der Prenzlauer Berger Grünen-Abgeordnete Andreas Otto. ... In der Antwort auf Ottos Anfrage von vor zwei Jahren bejahte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung eine Grundwasserbelastung durch BTEX (Benzol), einen krebserregenden Stoff.

Der Grüne Andreas Otto, der sich schon länger mit der Altlasten-Situation im Thälmann-Park beschäftigt, sieht das etwas anders. Es räche sich jetzt, dass der Boden in dem Gebiet vor der Wohnbebauung nicht ausgetauscht worden sei. „Das Ganze ist ein Mahnmal für den Umgang der SED mit der Umwelt und den Menschen in der Stadt.“ Aber auch nach der Wende seien nicht die notwendigen Schritte unternommen worden. „Als umfangreiche Untersuchungen durchgeführt wurden, scheute der Senat die Kosten.“ Das Land müsse nun, wenn nötig, neue Reinigungsbrunnen aufstellen, fordert Otto, außerdem die Informationspolitik geändert werden. „Viele wissen nichts von dem Gift im Boden.“«

Artikel auf Prenzlauer-Berg-Nachrichten.de lesen »


Kompromiss suchen

 pressespiegel 

Spiel- und Sportplatz am Falkplatz umstritten

»Noch immer sind Teile des Spiel- und Sportplatzes im Karree zwischen Kopenhagener, Ystader, Sonnenburger und Gleimstraße für die Öffentlichkeit gesperrt. Doch nach der Vor-Ort-Sprechstunde mit Andreas Otto, dem bau- und wohnungspolitischen Sprecher der Grünen im Bezirk, scheint zumindest klargestellt, dass sich die Mehrheit der Bürger für eine öffentliche Nutzung ausspricht. „Der Flächenbedarf der Schule muss mit dem öffentlichen Anspruch in Einklang gebracht werden“, erklärt Otto. Seit der an das Schulgelände grenzende Platz vor zehn Jahren im Rahmen des Programms „Soziale Stadt“ neu gestaltet wurde, hat sich das Gelände zum Treffpunkt unterschiedlicher Nutzergruppen aus der Nachbarschaft entwickelt. Gleichzeitig ist in den vergangenen Jahren die Schülerzahl der ohnehin größten Grundschule im Bezirk stark angestiegen. In der Folge sah Schulleiterin Carola Melchert-Arlt die Kinder in Gefahr und riegelte im Mai 2014 mit Hilfe des Schulamts das Gelände ab. Anwohner protestieren daraufhin.

Um die Situation möglichst zeitnah zu entspannen und eine nachhaltige Lösung zu finden, müsste laut Otto zunächst die Trägerschaft für das Gelände geklärt werden. „Zudem sind räumliche oder zeitliche Nutzungsabgrenzungen des Platzes denkbar“, sagt Otto. Weil der Kiez insgesamt über wenig Freiflächen zur öffentlichen Nutzung verfüge, müsse deren Doppelnutzung besser organisiert werden. „Wir möchten den Austausch zwischen den Interessengruppen weiterhin fördern und schließlich Kompromisse und klare Regeln finden“, sagt Otto.«

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Ruiniertes Denkmal - Eine wahre Goldgrube

 pressespiegel 

Seit Jahren verfällt das ehemalige Kinderkrankenhaus in Weißensee. Ist das denkmalgeschützte Areal Investitions- oder Spekulationsobjekt?

Das denkmalgeschützte ehemalige Kinderkrankenhaus in Weißensee verfällt – und das Land Berlin trägt dafür die Verantwortung.Dokumente, die der taz exklusiv vorliegen (PDF), zeigen: Der landeseigene Liegenschaftsfonds hätte sich das Grundstück schon 2006 zurückholen können, weil die Eigentümer nicht wie per Vertrag vereinbart in die Gebäude investieren wollten. Stattdessen passierte jahrelang – nichts. Erst im Mai 2013 trat der Liegenschaftsfonds vom Kaufvertrag zurück. Doch dabei stießen sie auf heftige Gegenwehr der Geschäftsführer des Unternehmens, denen das Grundstück gehört. ...

Andreas Otto hat im September 2011 zum ersten Mal eine Kleine Anfrage an den Senat gestellt, in der er sich nach dem Stand der Bebauung des Grundstücks erkundigte. Für ihn ist klar, dass der Liegenschaftsfonds schon früher Maßnahmen gegen die russische Firma hätte ergreifen müssen, als diese sich nicht rührte. „Ich werfe dem Liegenschaftsfonds mangelndes Vertragscontrolling vor“, sagt Otto. „Es hat in dem Vertrag offenbar Investitionsverpflichtungen für den Käufer in mehreren Stufen gegeben, die nicht eingehalten wurden“, sagt er.

Artikel in taz lesen »

Geschichte und Erinnerung

25 Jahre Friedliche Revolution

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 Rede 

08.05.14

Meine Rede zum zwanzigsten Tätigkeitsbericht des Berliner Landesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR -- Jahresbericht 2013 - heute im Plenum.

Bericht lesen »

Wahlfälschung in der DDR - "Auf unserer Wahlparty wurde gelacht"

 pressespiegel 

»Heute vor 25 Jahren wurden die Kommunalwahlen in der DDR gefälscht – wieder einmal. Doch Oppositionelle in Ost-Berlin deckten erstmals den Betrug auf. Ein Aktivist erinnert sich. ...

Dass die Tage der SED und der DDR gezählt waren, ahnte auch ich im Mai 1989 nicht. Wie viele DDR-Bürger, die nach dem Mauerbau geboren wurden, lebte ich mit der geteilten Stadt. Meine Frau, unser kleiner Sohn und ich wohnten ...«

Artikel in Der Tagesspiegel lesen »

Gedenkaktion: 25 Jahre Aufdeckung des Wahlbetrugs der SED

 Veranstaltung  

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen erinnerte am Mittwoch, 7. Mai 2014 um 12:00 Uhr vor der Gethsemanekirche in Prenzlauer Berg, Stargarder Straße 77, 10437 Berlin, mit einer Aktion an die Wahlfälschungen im Zuge der Kommunalwahlen in der DDR vom 7. Mai 1989 und deren Auswirkungen auf die Oppositionsbewegung. Dazu laden wir herzlich ein.

An einem offenen Mikrofon sind Zeitzeugen, Mitglieder der Abgeordnetenhaus-Fraktion sowie Bürgerinnen und Bürger zu Wort gekommen, um sich zu erinnern und den Wert freier Wahlen zu diskutieren. Mit Infotafeln und Videos aus der Zeit wurden die historischen Ereignisse in Erinnerung gerufen.

„Der Nachweis der Wahlfälschung im Mai 1989 stärkte die Oppositionsbewegung in der DDR und kann zugleich als Initialzündung für die Montagsdemonstrationen gelten, die das Ende des SED-Regimes einläuteten. Die historische Tragweite dieser Geschehnisse ist vielen Menschen nicht mehr bewusst. Wir wollen daran erinnern, welchen Wert die Freiheit der Wahl hat“, sagt Andreas Otto, damaliges Mitglied der Bürgerbewegung.

Weitere Fotos und ausführlicher Bericht:

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Als Bürgerrechtler dem SED-Regime Wahlfälschung nachwiesen

 pressespiegel 

»Vor 25 Jahren deckten Bürger einen SED-Wahlbetrug auf: Ein wichtiges Ereignis für den späteren Umsturz in der DDR. Nach der Kommunalwahl am 7. Mai dauerte es nur noch sechs Monate, bis die Mauer fiel. …

"Angst, nein, es war ja schon ein bisschen Abenteuer", erinnert sich Andreas Otto, heute Grünen-Abgeordneter in Berlin. Er war damals 27 Jahre alt. Mit dem SED-Regime lag der Berliner schon länger im Clinch, war Bausoldat – hatte also den Wehrdienst verweigert –, engagierte sich in der Kirche wie so viele andere Bürgerrechtler auch. "Der 7. Mai 1989, das war schon ein Meilenstein", sagt Otto heute, 25 Jahre später.«

Artikel in Berliner Morgenpost lesen »

25 Jahre Friedliche Revolution

 Vor Ort 

04.04.14

Grüne Fraktion besucht "Campus für Demokratie"

Im Vorfeld des 25. Jubiläums der Friedlichen Revolution in Deutschland besuchten Mitglieder der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe „Green goes...“ am Freitag, den 4. April die ehemalige Stasi-Zentrale, um sich über den Stand der Planungen für den „Campus für Demokratie“ zu informieren.

 Gemeinsam mit Roland Jahn, dem Leiter der Stasi-Unterlagen-Behörde (BStU), besichtigten die Fraktionsvorsitzende Ramona Pop und die Abgeordneten Sabine Bangert, Andreas Otto, und Harald Moritz das Stasi-Museum, die Schüler-Projektwerkstatt sowie das Archiv und informierten sich über die Elemente des geplanten Campus für Demokratie und über die virtuelle Rekonstruktion zerrissener Stasi-Unterlagen.



Der Campus für Demokratie soll als authentischer Ort, von dem aus der Repressionsapparat einer Diktatur gesteuert wurde, an dem aber auch die Bürgerinnen und Bürger im Herbst 1989 die Geheimpolizei entmachtet haben, zu einem demokratischen Lernort entwickelt werden. Das Areal in Lichtenberg mit der früheren DDR-Geheimdienstzentrale könnte so zu einem lebendigen Ort für Forschung, Bildung und Diskussion werden.

Bereits im kommenden Sommer wird die Robert Havemann Gesellschaft ihre erfolgreiche Dauer-Ausstellung zur Friedlichen Revolution im Hof des Geländes präsentieren können.



 

Neue Energie für Berlin: Kohle, Öl und Erdgas müssen ersetzt werden

 Enquete-Kommission 

<link userspace kand aotto fotos2014 _blank>Die Enquete-Kommission „Neue Energie für Berlin – Zukunft der energiewirtschaftlichen Strukturen“ im Abgeordnetenhaus konstituierte sich im Mai 2014, um die energiewirtschaftlichen Ziele und zukünftigen Strukturen für Berlin zu diskutieren. Bündnisgrüner Obmann in der Kommission ist Michael Schäfer, Andreas Otto ist stellvertretendes Mitglied,

In der 6. Sitzung ging es insbesondere um die Wärmeversorgung in der Zukunft, Bedeutung von Fernwärme, Nahwärme und den entsprechenden Netzen. Öffentlich angehört wurden Michael Geißler (Berliner Energieagentur) und Christoph-F. Lange (BLS Energieplan).



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 Große Anfrage 

Wie lange bleibt Berlin noch Asbesthauptstadt?

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Wir brauchen in Berlin eine umfassende Sanierung der Wohngebäude, die Asbestbauteile enthalten. Der Senat hat keinen Fahrplan und weiß auch nicht, wo überall Asbest zu finden ist.

Weshalb hat der Senat keinen Sanierungsfahrplan, Asbestbauteile in einem definierten Zeitraum aus allen Wohngebäuden in Berlin zu entfernen? Wann wird der Sanierungsfahrplan erstellt? Weshalb hat der Senat bisher keine Bestandsaufnahme aller Wohngebäude in Berlin erstellt, die Asbest-Bauteile aufweisen? Wann wird diese Bestandsaufnahme vorgelegt? 

Große Anfrage »Wie lange bleibt Berlin noch Asbesthauptstadt?« lesen »

Asbesthaltige Flex-Platten keine Gefahr für Mieterinnen und Mieter?

In der Beantwortung der Kleinen Anfrage »Asbest immer noch ein Geheimthema?« behauptet der Senat, dass »von den asbesthaltigen Flex-Platten keine Gefahr« ausgeht und stellt fest: »Bei bestimmungsgemäßen Umgang mit dem Vermietereigentum ist keine Gefährdung zu erwarten.«

In 44.800 Wohnungen der landeseignen Gesellschaften sollen derzeit solche Platten eingebaut gewesen sein. 

Wurden die Mieterinnen und Mieter informiert? Was ist ein sachgerechter Umgang mit diesen Platten? Was ist, wenn diese altersbedingt spröde werden? Wie sind sie zu entsorgen? Was plant der Senat hierzu?

Kleine Anfrage (14/219) vom 01. April 2000 lesen »

Senat verharmlost Asbest-Problem: Wann kommt ein Sanierungsfahrplan?

 pressemitteilung 

Wir fordern vom Senat eine Bestandsaufnahme der Berliner Wohngebäude, einen Sanierungsfahrplan und eine Kennzeichnung der betroffenen Häuser. Senator Müller legte jedoch auch gestern wieder dieselbe Schallplatte auf: Es gäbe keine Ausbaupflicht für Asbestplatten. Wenn Mieterinnen und Mieter sachgemäß mit ihrer Wohnung umgingen, könne nichts passieren. Und im Übrigen sei alles in Ordnung – der Senat arbeite auch gerade an einem Infoblatt.

Seit nunmehr zwei Jahren verweigert der Senat eine offensive Information der Öffentlichkeit. Nicht einmal ein Bürgertelefon konnte gestern benannt werden. Ein Register der belasteten Wohnungen gibt es bisher auch nicht. Senator Müller und die Wohnungsunternehmen reden das Problem klein und sprechen von wenigen Einzelfällen, wo etwas schief gelaufen ist. Zahlreiche Beschwerden und Klagen sprechen indes eine andere Sprache.

Der Senat nimmt das Asbestproblem nicht ernst. Etwa 48 000 landeseigene Wohnungen sollen derzeit laut Senat belastet sein – im Jahr 2000 waren es knapp 53 000. Demnach wurden binnen rund 15 Jahren nur zehn Prozent saniert. Das bedeutet, der Senat benötigt mindestens 150 Jahre, bis der Asbest ganz aus den landeseigenen Wohnungen beseitigt ist.

Über die Asbestbelastung in Wohnungen der privaten Unternehmen GAGFAH, GSW, der Deutsche Wohnen oder kleineren Eigentümern und Genossenschaften weiß der Senat überhaupt nichts. Doch auch in deren Wohnungen befindet teils Vinyl-Asbest auf dem Fußboden oder Asbest-Zement in der Wand-Verkleidung. 

Nach wie vor hat der Senat keinen Fahrplan, wie der gefährliche Baustoff beseitigt werden kann. Die Gesundheit der Mieterinnen und Mieter scheint für die Berliner Landesregierung offenbar zweitrangig zu sein.

Wohnungen mit Asbest verkauft

 pressespiegel 

Senat gibt Auskunft zu landeseigenen Wohnungen

»Aus dem Kreis der landeseignen Wohnungsunternehmen ist in den vergangenen Jahren in mindestens einem Fall eine Wohnsiedlung mit asbesthaltigen Baumaterialien verkauft worden. Ob darüber hinaus Wohnungen mit asbesthaltigen Materialien veräußerst wurden, ist unklar. Das geht aus der Antwort der Senatsverwaltung auf eine Anfrage des Grünen-Abgeordneten Andreas Otto hervor.

… Otto kritisierte die Antwort. Der Stadtentwicklungssenator dokumentiere noch einmal, wie wenig Interesse der Senat am Schutz der Berliner vor Asbestose und anderen Krebserkrankungen habe. Wir fordern vom Senat eine Bestandsaufnahme der Berliner Wohngebäude, einen Sanierungsfahrplan und eine Kennzeichnung der betroffenen Gebäude.«

Der Artikel wurde in der Printausgabe der Berliner Zeitung vom 20.02.2014 veröffentlicht.http://www.taz.de/Ruiniertes-Denkmal/!133238/

Asbest in Boden, Wand und Rohrummantelungen

 kleine Anfrage 

Der Senat hat nicht nur keine Strategie zur Beseitigung der Asbestgefahr, er hat auch keine gesicherten Erkenntnisse über das Ausmaß der Verseuchung.

Laut einer Erhebung durch die Wohnungsunternehmen im Januar 2013 sei von circa 48.000 Wohnungen mit Vinyl-Asbest-Platten auszugehen. Da es jedoch »bisher keine flächendeckenden gutachterlichen Untersuchungen« gegeben habe, könne eine genaue Anzahl derzeit nicht benannt werden. Auch in welchen Siedlungen oder Ortsteilen die asbesthaltigen Bauteile verstärkt zu finden seien, könne »derzeit nicht benannt werden«. 

Der Senat weiß nicht wo und in welchem Ausmaß die Mieterinnen und Mieter der Gefahr ausgesetzt sind und kommt diesbezüglich über eine allgemeine Vermutung nicht hinaus: Asbesthaltige Baustoffe seien in »allen Gebäudealtersklassen vor 1993« möglich. 1993 wurde die tödliche »Wunderfaser« übrigens verboten. 

Auf die Frage, was denn bereits unternommen wurde, d. h. wie viele Wohnungen asbestsaniert sind, und was noch zu tun ist, attestiert der Senat seine Untätigkeit: Auch hier sind diesem die »genaue Anzahl und Lage« nicht bekannt. Da es kein Ausbaugebot unbeschädigter Asbestprodukte gäbe, könne es durchaus vorkommen, dass auch nach Sanierung »Asbestprodukte in Gebäuden verblieben sind«. 

Skandalös ist zudem, dass beim Verkauf landeseigener Immobilien scheinbar die Neueigentümerinnen und Neueigentümer nicht über die Asbestproblematik ausreichend informiert wurden. Das Ausmaß beziffern? "Nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand möglich", so die Antwort. 

Gesundheitsgefährdung durch Asbest? Wohnungen seien nicht als "asbestbelastet" zu bezeichnen, so lange die asbesthaltigen Baustoffe nicht beschädigt seien und die Fasern freigesetzt werden. 

Genau hier liegt der Kern des Problems: Die verbauten Asbestprodukte sind mindestens 20 (!) Jahre alt. Sie zerbröseln und zerbrechen. Mit entsprechenden gesundheitsschädlichen Folgen für die Bewohnerinnen und Bewohner.

Der Stadtentwicklungssenator dokumentiert mit der Antwort, wie wenig Interesse der Senat am Schutz der Berlinerinnen und Berliner vor Asbestose und anderen Krebserkrankungen habe. Der Senat muss eine Bestandsaufnahme der Berliner Wohngebäude vornehmen, einen Sanierungsfahrplan aufstellen und die betroffenen Gebäude kennzeichnen.

Kleine Anfrage »Asbest in landeseigenen Wohnungen« lesen »

Wohnungen mit Asbest verkauft

 pressespiegel 

Senat gibt Auskunft zu landeseigenen Wohnungen

»Aus dem Kreis der landeseignen Wohnungsunternehmen ist in den vergangenen Jahren in mindestens einem Fall eine Wohnsiedlung mit asbesthaltigen Baumaterialien verkauft worden. Ob darüber hinaus Wohnungen mit asbesthaltigen Materialien veräußerst wurden, ist unklar. Das geht aus der Antwort der Senatsverwaltung auf eine Anfrage des Grünen-Abgeordneten Andreas Otto hervor.

… Otto kritisierte die Antwort. Der Stadtentwicklungssenator dokumentiere noch einmal, wie wenig Interesse der Senat am Schutz der Berliner vor Asbestose und anderen Krebserkrankungen habe. Wir fordern vom Senat eine Bestandsaufnahme der Berliner Wohngebäude, einen Sanierungsfahrplan und eine Kennzeichnung der betroffenen Gebäude.«

Der Artikel wurde in der Printausgabe der Berliner Zeitung vom 20.02.2014 veröffentlicht.http://www.taz.de/Ruiniertes-Denkmal/!133238/

Asbest - Senat muss endlich aufklären

 pressemitteilung 

Andreas Otto, Sprecher für Bauen und Wohnen, sagt zu Medienberichten über Asbest im Märkischen Viertel:

Auch 20 Jahre nach dem Verbot der Verwendung von Asbest hat der Senat keine Strategie für eine geordnete Sanierung und eine umfassende Bürgerinformation. Die Berichte über die Sanierungen im Märkischen Viertel, wo teilweise Asbestfasern in den Wohnungen verblieben sind, machen das erneut deutlich. 
 

Der Senat muss sich dem Thema dringend stellen und endlich aufklären. Wir fordern eine umfassende Bestandsaufnahme bei allen Wohnungsunternehmen, einen Sanierungsfahrplan zur Beseitigung der Asbestbauteile aus Berliner Wohngebäuden und vor allem eine Kennzeichnung der belasteten Gebäude. Damit Informationen nicht verloren gehen ist ein Verzeichnis der belasteten und sanierten Gebäude und Wohnungen unerlässlich.
 

Im Falle des Märkischen Viertels erwarten wir einen umfassenden Bericht von Senator Müller an das Abgeordnetenhaus. Aus diesem muss hervorgehen, welche Häuser belastet sind, welche asbesthaltigen Bauteile verwendet wurden und wie der verbindliche Fahrplan für das weitere Vorgehen des Senats aussieht.
 

Am Beispiel des Märkischen Viertels wird deutlich, wie schwierig die Situation schon bei großen landeseigenen Wohnungsunternehmen ist. Völlig blank ist der Senat bisher bei allen privaten Wohnungsbeständen. Darum kümmert er sich gar nicht. Auch das muss Senator Müller endlich anpacken.

Asbest beseitigen - Verheimlichen beenden

 pressemitteilung 

Der Senat hat keine Strategie zur Beseitigung von giftigem Asbest aus Berliner Wohnhäusern. Das zeigen die immer neuen Asbestfunde in Wohnungen von landeseigenen Gesellschaften.

Weder sind alle BewohnerInnen der betroffenen Häuser umfassend informiert worden, noch gibt es eine konzertierte Sanierung der mindestens 50 000 Wohnungen, die Asbestmaterialien aufweisen. Die Wohnungsbaugesellschaften sanieren oft nur teilweise, was die Kosten der Asbestbeseitigung in die Zukunft verschiebt. Aktuell ist sogar ein Fall bekannt geworden, wo eine Asbestbelastete Wohnung in der Schlangenbader Straße undeklariert verkauft wurde.

In der kommenden Sitzung des Ausschusses für Bauen, Wohnen und Verkehr werden wir von Senator Müller Auskunft zu diesem Geschäftsgebaren verlangen. Wenn landeseigene Wohnungsbaugesellschaften derart verantwortungslos vorgehen, dann hat auch die Aufsicht durch den Senat völlig versagt.

Wir fordern eine Bestandsaufnahme der Wohngebäude mit Asbestverdacht, einen Sanierungsfahrplan und eine umfassende Bürgerinformation. Als Sofortmaßnahme schlagen wir eine Kennzeichnung der betroffenen Gebäude vor. Eine weitere Verheimlichung der Gesundheitsgefahren darf es nicht geben.

Senat hat keinen Plan zur Asbestsanierung

 pressemitteilung 

Andreas Otto, Sprecher für Bauen und Wohnen, sagt anlässlich der Beantwortung einer kleinen Anfrage zum Thema Asbest in Berliner Gebäuden:

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Asbest - Rot-Schwarzer Senat muss Gefahren endlich beseitigen

 pressemitteilung 

Pressemitteilung vom 26. Februar 2013 zur aktuellen Asbestdebatte.

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Asbestgefahr in Wohngebäuden wird unterschätzt!

Pressemitteilung vom 09.05.2012 zur Asbestbelastung in Berliner Wohngebäuden.

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ICC-Sanierung seriös planen statt Nebenschauplätze eröffnen

Pressemitteilung vom 09. Dezember 2010 zur Sanierung des ICC. Die Koalition mauert bei der Planung und will stattdessen erstmal einen Ersatzbau für 65 Mio errichten. Das ist die falsche Vorgehensweise.

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Wiederholung der Abrissdebatte statt seriöser Planung

Presseerklärung vom 15. Oktober 2009 zur neuerlichen Debatte um das ICC. Bündnis 90/Die Grünen wollen die Sanierung. Der Senat hat vor über einem Jahr einen entsprechenden Beschluss dazu gefasst. Passiert ist seitdem nichts und nun tritt der Finanzsenator neuerlich eine Abrissdebatte los. Das ist unseriös.

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Asbest-Urteil. Mieter haben Anspruch auf Entschädigung.

Unterstelle man eine Sanierungsrate von drei Prozent pro Jahr, dann gäbe es immer noch mehr als 60.000 Wohnungen mit asbesthaltigen Platten in Berlin, rechnet Wild vor. Er rief die Vermieter dazu auf, die Instandsetzung der Böden unverzüglich und fachgerecht in die Wege zu leiten. Der Grünen-Abgeordnete Andreas Otto sagte, die Asbestgefahr in Wohngebäuden werde unterschätzt. Er forderte „eine umfassende Analyse des Gefahrenpotenzials“.

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Gilt für Asbestsanierung ein rechtsfreier Raum in Berlin?

Nicht behandelte mündliche Anfrage vom 30.05.2013.

Das Landesamt für Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz und technische Sicherheit (LAGetSi) ist in Berlin zuständig für den Vollzug der Gefahrstoffverordnung. Kann nach § 24 Abs. 2 ein Straftatbestand festgestellt werden, wird das zuständige Dezernat des Landeskriminalamtes (LKA) herangezogen. Zudem gilt die sogenannte Asbestrichtlinie speziell zur Gefahrenabwehr durch schwachgebundenen Asbest. Die Paragraphen 3 und 58 der Bauordnung für Berlin (BauO Bln) regeln die Zuständigkeiten der Bauaufsichtsbehörden, z.B. bei unsachgemäßen Arbeiten mit Asbest, soweit nicht das LAGetSi zuständig ist.

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Welche Verantwortung haben Wohnungsbaugesellschaften für Asbestfolgeschäden?

Nicht behandelte Mündliche Anfrage vom 17. Januar 2013

Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft GEWOBAG hat nach wie vor Gebäude mit Asbestbelastung im Bestand. In aktuellen Gerichtsverfahren gab es dazu klare Urteile. So hat das Landgericht Berlin einen Schadenersatzanspruch für die Kinder von Mietern festgestellt, sollten die später wegen Asbestfasern erkranken.
Die landeseigene Gesellschaft schämt sich nicht, dieses Urteil in der nächsten Instanz anzufechten. Das ist Gesundheitspolitik von SPD und CDU.

Drucksache 17/02519

Wie viele Gutachten braucht das ICC?

Mündliche Anfrage vom 09.02.2012 Andreas Otto (Grüne)

Alle Jahre wieder kommt die Debatte über Abriss oder Sanierung des ICC in Berlin. Das Raumschiff über der Autobahn ist eines der Berliner Wahrzeichen. Auch wenn das Gebäude nicht unbedingt jeder schön finden muss, so ist es ein architektonisches Zeugnis der westberliner Baugeschichte. Deshalb, und weil ein Abriss vermutlich teurer als die Sanierung ist, wollen Bündnis 90/Die Grünen das Ding erhalten. Der Senat ist sich da offenbar nicht sicher und will neue Gutachten beauftragen. Da gab es aber schon etliche.

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Nutzungseinschränkungen durch Asbest in der Staatsbibliothek, Haus Potsdamer Straße

Kleine Anfrage (ka 16/14023) vom 20.01.2010

Etliche Bereiche und Bestände in der Staatsbibliothek, Haus Potsdamer Straße, sind wegen neuer Asbestfunde gesperrt worden. Nach wie vor ist Asbest ein großes Thema in Berlin. Welche Risiken bestehen für Nutzer und Mitarbeiter und wann wird saniert? >> Antwort als pdf-Datei zum downloaden

Kein Asbest in Spandau?

Kleine Anfrage Nr. 16/13952 vom 18.12.2009

In der Siedlung Falkenhagener Feld wurden kürzlich unzulässige Arbeiten (Bohren) an mutmaßlich asbesthaltigen Fußbodenplatten vorgenommen. Daraufhin entnommen Proben enthielten allerdings keine Asbestfasern. Verlässliche Daten über Asbestbelastungen in privaten und öffentlichen Gebäuden zu bekommen, erweist sich als sehr schwierig. >> als pdf-Datei zum downloaden

Dringender Handlungsbedarf: Asbest in Wohngebäuden

Heute Abend hat die Berliner Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen zum Fachgespräch im Abgeordnetenhaus eingeladen. Unter der Moderation von Silke Gebel (MdA, umweltpolitische Sprecherin, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen) diskutierten auf dem Podium Andreas Otto (MdA, bau- und wohnungspolitischer Sprecher, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen), Sven Leistikow (Rechtsanwalt) und Dr. Bernhard Räbel (Präsident des Landesamts für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt).

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Die Gefahr lauert im Fußboden

Fast 50 000 städtische Wohnungen sind mit den krebserregenden Fasern belastet. Die Sanierung würde 430 Millionen Euro kosten. Mieter klagen auf Schadensersatz, aber der Verband der Wohnungsunternehmen wiegelt ab. Wie es in den weitaus größeren privaten Wohnungsbeständen aussieht, ist völlig unklar. Andreas Otto, wohnungspolitischer Sprecher der Grünen-Fraktion, fordert den Senat auf, sich einen „Überblick über das Problem“ zu verschaffen, betroffene Gebäude zu kennzeichnen und einen „Sanierungsfahrplan“ zu entwerfen.

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Asbestgefahr in Wohngebäuden aktuell bewerten und transparent machen

Antrag vom 24.04.2012

Nach einer intensiven Diskussion in den 90er Jahren ist das Thema Asbest in der öffentlichen Wahrnehmung nicht mehr stark präsent. Leider gibt es aber immer noch viele Wohngebäude, in denen asbesthaltige Bauelemente zu finden sind. Aufgrund der Fluktuation der Mieterschaft sind Informationen über das Vorhandensein und die Vorsichtsmaßnahmen im Umgang mit asbesthaltigen Bauelementen oft verloren gegangen.

Deshalb ist es sinnvoll zu prüfen, ob die bestehenden Regelungen eingehalten werden und ausreichend sind. Das betrifft z. B. die Frage der Kennzeichnung und die grundsätzliche Information der Bewohnerschaft.

>> Drucksache 17/0293
>> Vorgang

Die verharmloste Gefahr - Asbest in Wohnungen

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 video 

Am 13.02.2013 hat der RBB im Magazin "Klartext" einen Beitrag gezeigt, der über asbestbelastete Fußbodenbeläge in landeseignen Wohnungen berichtete.

Immer noch hat der Senat keine Strategie zur Beseitigung der krebserregenden Belastung. Es gibt kein Schadstoffkataster, eine Bestandsaufnahme der Wohngebäude mit Asbestbelastung ist nicht erfolgt. Ein Fahrplan für die Sanierung? Fehlanzeige. Umfassende Informationen für die Betroffenen? Mangelware.

Asbest

Wir brauchen in Berlin eine umfassende Sanierung der Wohngebäude, die Asbestbauteile enthalten.

Asbest ist viele Jahrzehnte ein massenhaft verwendeter Baustoff gewesen. Gute mechanische Eigenschaften und Hitzebeständigkeit führten zum Einsatz in vielgestaltiger Form. Rohre, Fassadenplatten, Fussbodenplatten oder der etwa aus dem Palast der Republik bekannte Spritzasbest als Hülle für Stahlträger. Weil Asbestfasern Krebs erregen, ist der Baustoff in Deutschland seit 1993 verboten. EU - weit seit 2005. Spätestens seit diesem Zeitpunkt besteht die Aufgabe, Asbestbauteile aus Gebäuden wieder entfernt werden. 

 

Asbestgefahr in Wohngebäuden aktuell bewerten und transparent machen

 antrag 

Zum Thema Asbest hat die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen am 24.04.2012 einen Antrag eingereicht, in dem wir den Senat aufforderten, die »Kontamination mit Asbest in Berliner Wohngebäuden aktuell zu ermitteln und zu bewerten.«

Folgende Schritte sollten hierzu unternommen werden:

  • Ermittlung der aktuellen Belastungen von Wohngebäuden mit Asbest im Bestand der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften und darüber hinaus auch im privaten Bestand.

  • Eine Information an Mieterinnen und Mietern über das Vorhandensein asbesthaltiger Baustoffe in ihren Wohnungen und Hinweise zu bestehenden Gesundheitsgefahren, insbesondere im Zusammenhang mit der Durchführung von Bauarbeiten.

  • Soweit notwendig Kennzeichnung der belasteten Gebäude bzw. Wohnungen, um auch Nachmieter zu informieren. Prüfung, ob die bestehenden gesetzlichen Regelungen eingehalten werden und ausreichend sind.

  • Vorlage eines aktuellen Berichtes zum Stand der Asbestbelastung und -beseitigung in Wohngebäuden in Berlin, der im Vergleich zum Bericht vom Oktober 2000 (Drs. 14/731) die durchgeführten Maßnahmen im Bestand der landeseigenen Wohnungsbau- gesellschaften aufführt und darüber hinaus auch den privaten Bestand behandelt. Der Bericht soll die Perspektive der weiteren Beseitigung von Asbest im Wohnungsbestand aufzeigen.

Dieser Antrag wurde - nach langer Beratungsfolge im Ausschuss Bauen, Wohnen und Verkehr - am 13.06.2013 im Plenum von der Koalition aus SPD und CDU abgelehnt.

Antrag (Drs. 17/0293) lesen »

Plenarprotokoll (S. 3211ff.) lesen »

Nur zwölf Mitarbeiter betreuen Berlins 1100 Brücken

 pressespiegel 

»80 Berliner Brücken müssten saniert werden. Doch die Tiefbauabteilung hat zu wenig Personal. Weil ein Viertel der Brücken vor 1949 errichtet wurde, lässt sich deren Haltbarkeit nur schwer berechnen. ...

Drei stammen aus den 60er-Jahren, die eine ist sogar stolze 105 Jahre alt. Alle vier haben ein gemeinsames Problem: Aufgrund von Bauwerksmängeln sind sie nur noch mit Einschränkungen befahrbar.«

Artikel in Berliner Morgenpost lesen »

Wohnungsneubau-Bündnisse: eine hübsche PR-Geschichte.

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 Rede 

03.07.14

Aktuelle Stunde der 51. Sitzung des Berliner Abgeordnetenhauses: "Bündnisse und Beschleunigungen: Koalition gibt Vollgas beim Wohnungsneubau"

Ich halte die Wohnungsneubau-Bündnisse des Senats mit den Bezirken und Wohnungsunternehmen für eine "hübsche PR-Geschichte". Es wird viel zu wenig für den Wohnungsbestand getan. Zudem fallen jedes Jahr zehntausend Sozialwohnungen weg. Der Stadtentwicklungsplan Wohnen ist bis heute nicht dem Parlament vorgelegt worden. Außerdem soll sich die Koalition auf Bundesebene endlich für die Mietpreisbremse einsetzen.

Opposition kritisiert Neubau-Bündnisse als oberflächlich

 pressespiegel 

 

»Die Opposition im Berliner Abgeordnetenhaus hat die Neubau-Bündnisse des rot-schwarzen Senats als oberflächlich kritisiert. ...Nach Ansicht der Opposition konzentriert sich Berlin zu sehr auf Neubau und vernachlässigt den Bestand. Die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen müsse kommen, ebenso die Mietpreisbremse auf Bundesebene, forderte der Grünen-Abgeordnete Andreas Otto. «Reden Sie mit der großen Koalition - Sie müssen sich doch irgendwie nah sein.»«

Artikel in Berliner Zeitung lesen »

Wohn-Raum Supermarkt

 pressespiegel 

 

»Berlin braucht Wohnungen. Doch muss dafür jede Freifläche zugebaut werden? Nein, man kann doch die eingeschossigen Supermärkte aufstocken.

Nein, meint zumindest Andreas Otto …. Sein Vorschlag: bislang eingeschossige Supermärkte um ein paar Wohnungen aufstocken. „Wir sollten lieber ein bisschen höher bauen, als die Versiegelung noch weiter voranzutreiben“, meint er.«

Artikel in Prenzlauer Berg Nachrichten lesen »

Umwandlungsverbot - übliche Ankündigungspolitik der SPD?

 Kommentar  

Wo Miet- in Eigentumswohnungen umgewandelt werden, fallen Wohnungen mit günstigen Mieten oftmals weg. Die Miete steigt, Verdrängung ist die Folge.

Die Umwandlungsverordnung soll regeln, dass in Gebieten mit hohem Wohnungsdruck die Mietwohnung auch Mietwohnung bleibt.

Unsere bündnisgrüne Fraktion hat das vielfach im Abgeordnetenhaus gefordert.

Bereits die rot-rote Koalition in Berlin hatte sich dem verweigert. Ob es mit der rot-schwarzen Koalition klappt?

Unser aktueller Antrag für die Regelung liegt im Bauausschuss schon lange vor, SPD und CDU sind herzlich eingeladen, zuzustimmen. 

Antrag »Für besseren Mieterschutz im Kiez - Umwandlungsverordnung längst überfällig« lesen »

Artikel »Berliner SPD will Verkauf von Mietwohnungen verbieten« in Berliner Morgenpost lesen »

Neubau braucht mehr als das Müllerbündnis

 Kommentar  

<link userspace kand aotto fotos2014 _blank>Das zunehmende Bevölkerungswachstum ist in Berlin auf einen unvorbereiteten Senat getroffen. Bis 2011 hat die SPD behauptet, es gäbe 100.000 leere Wohnungen und kein Problem. Es gab keine Bereichsentwicklungsplanung, kein Förderprogramm und die landeseigenen Grundstücke wurden seit 1990 zu 3/4 ohne Stadtentwicklungsziele vermarktet.

Der amtierende Senat ist ein Getriebener, der versucht, ad hoc viele tausend neue Wohnungen auf den Weg zu bringen. Wenn Berlin so wächst, wie prognostiziert, dann ist jedoch ein sorgfältiges Vorgehen nötig. Das neue Personal, das Senator Müller den Bezirksämtern jetzt organisiert hat, kann ein Anfang sein. Die große Lösung ist es nicht. Dazu ist mehr nötig. Berlin braucht:

- Eine Planungskultur, die die Bürgerinnen beteiligt.
- Eine Grundstückspolitik, die nicht auf Großinvestoren, sondern auf Vielfalt setzt.
- Eine Ausrichtung der Vorhaben auf vorhandene und neue Infrastruktur.
- Nachhaltiges und flächensparendes Bauen im Klimawandel.
- Neue Wohnungen, die auch für Haushalte mit wenig Geld passfähig sind.

 

Berlin stockt nicht auf, sondern baut lieber auf der grünen Wiese

 Anfrage   

Aus der Antwort auf meine schriftliche Anfrage geht hervor, wie einseitig die Wohnungsbaupolitik des Senats gestrickt ist.

Der Senat und insbesondere die SPD-geführte Bauverwaltung setzen fast ausschließlich auf Neubauprojekte auf der grünen Wiese. Ich denke, das sind die baupolitischen Gene der siebziger Jahre im alten Westberlin, die die Württembergische Straße steuern.

Wir Bündnisgrüne wollen alle Bereiche der Wohnungspolitik für die Schaffung zusätzlichen Wohnraums nutzen. Das gilt insbesondere auch für Nachverdichtung in bestimmten Gebieten. Wo z.B. eingeschossige Lidl-Märkte stehen, soll durch Planungsrecht eine gebietstypische Struktur befördert werden. Der Senat hat allerdings nicht mal eine Schätzung, wie viele solcher Märkte und anderer eingeschossiger Handelseinrichtungen es gibt.

Unter der vorsichtigen Annahme, dass es ca. 500 sind und pro Objekt 40 Wohnungen errichtet werden könnten, ergibt sich ein Potential von 20.000 Wohnungen. Das ist 4..5 mal Tempelhof. Auch über die Aufstockung von Wohngebäuden, z.B. in Ortsteilen mit drei- bis viergeschossiger Bebauung, macht sich der Senat offenbar keine Gedanken.

Berlin braucht eine bessere Baupolitik und kreative Ideen.

Schriftliche Anfrage "Wo kann Berlin aufstocken" lesen »

Wo kann Berlin aufstocken?

 pressespiegel 

 

»Senat: Potenzial für mehr Wohnraum ist nicht bekannt.

In Berlin werden zwar Bauflächen benötigt, doch dem Senat ist nicht bekannt, wie viele Wohnungen durch Aufstockung bestehender Gebäude oder durch Dachgeschossausbau errichtet werden können. Das sei nicht ermittelbar, heißt es in der Antwort der Senatsverwaltung … auf eine Anfrage des Grünen-Abgeordneten Andreas Otto.«

Artikel in Berliner Zeitung lesen »

Schriftliche Anfrage "Wo kann Berlin aufstocken" lesen »

Warum verschiebt Bundesregierung die Mietpreisbremse?

 Kommentar   

Laut Pressemeldungen soll Minister Heiko Maas die Mietpreisbremse nun erstmal auf das nächste Jahr (2015) verschoben haben. Ja ist es denn kurz vor Silvester?

Es entsteht der Eindruck, dass die große Koalition im Bund sich aus der Wohnungspolitik schon wieder verabschiedet. Ehe irgendwas unternommen wird. Ein Armutszeugnis für CDU und SPD.
Die notwendige Änderung im BGB ist höchst überschaubar. Dafür braucht man nicht zwei Jahre.

Es geht darum, beim Abschluss von Mietverträgen für bereits bestehende Wohnungen den Mietspiegel zur Preisbildung zu verwenden. Ggf. mit einem Aufschlag von 10% auf die ortsübliche Vergleichsmiete.
Gerade für Berlin ist diese Lösung wichtig. Oft werden hier bei der Wiedervermietung 30 oder 40% auf die Vergleichsmiete aufgeschlagen.

Verkaufsstopp für 1700 Bundeswohnungen in Berlin

 Pressemitteilung   

Senat muss mit der Bundesregierung verhandeln

 

Katrin Schmidberger, mietenpolitische Sprecherin, Andreas Otto, baupolitischer Sprecher der Grünen Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus und Lisa Paus, stellvertretendes Mitglied im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages, sagen zur Liegenschaftspolitik des Bundes in Berlin: 1700 Berliner Wohnungen will die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) bis 2018 in Berlin zum Höchstpreis versilbern. Weder Berlin noch die BewohnerInnen werden auf diesem Weg in den Besitz der Wohnungen gelangen. Abermals fallen günstige Wohnungen weg. Um sie zu ersetzen müssen dann teuer neue Wohnungen gebaut werden. Wir fordern den Senat auf, schnellstmöglich bei der Bundesregierung einen Verkaufsstopp zu erwirken und die Bundesregierung an die Koalitionsvereinbarung von 2013 zu erinnern, in der sie sich zu einer wohnungspolitischen Verantwortung des Bundes bekannt hat. Aktuell stehen einige Häuser in der Großgörschen- und der Katzlerstraße in Schöneberg zum Verkauf – und zwar in einem Versteigerungsverfahren zum Höchstpreis. Die landeseigene GEWOBAG hatte mit ihrer Ankaufofferte keinen Erfolg. 

 

Der Höchstpreis würde zu rapiden Mietsteigerungen für die Betroffenen führen und damit die Wohnungsnot in der Stadt weiter anheizen. Weitere 1700 Wohnungen mit heute verträglichen Mieten drohen wegzufallen. 

Berlin sucht Raum für Wohnungen

 Radio-Beitrag 

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»Keine Wohnungen auf dem Tempelhofer Feld – was nun? … Offenbar hatte der Senat keinen Plan B für den Fall, dass die Volksinitiative gegen jegliche Bebauung erfolgreich ist, meint der baupolitische Sprecher der Grünen im Abgeordnetenhaus, Andreas Otto. Es gebe aber genügend viele andere Möglichkeiten, neu zu bauen ...

Das Potenzial ist da

Auf dem Gelände des alten Güterbahnhofs Pankow darf der Unternehmer Krieger ein Möbelhaus und ein sehr großes Shoppingcenter bauen. Dort könnten aber auch mehr Wohnungen entstehen, meint Otto.

Bei Flächen, die bisher nur für den Bau von Einfamilienhäusern ausgewiesen werden, müsse man überlegen, ob dort nicht mehr Wohnungen entstehen könnten, wie zum Beispiel in Karow. Hier sieht Otto den Bedarf "umzusteuern" ...«

Artikel auf rbb-online lesen »

Neue Vorgaben für Wohnungsbaugesellschaften notwendig

 pressespiegel 

» ... der Grünen-Abgeordnete Andreas Otto sprach sie für eine Neuregelung aus. Die Gesellschaften sollten ein Drittel der Wohnungen an Menschen mit Transferleistungen vergeben, ein weiteres Drittel an solche mit Wohnberechtigungsschein.«

Artikel in Berliner Zeitung lesen »

Paradoxe Wohnungspolitik

 pressespiegel 

»Durch die Anfrage des Grünen-Abgeordneten Andreas Otto ist jetzt ans Licht gekommen, dass die städtischen Gesellschaften in den vergangenen beiden Jahren 1500 Wohnungen verkauft haben. Etwa ein Drittel davon ging an Investoren, nur der geringste Teil an Mieter. Bei weiteren 6300 wird noch geprüft, ob sie ebenfalls den Besitzer wechseln können.«

Artikel in Neues Deutschland lesen »

Bauordnung Berlin: Rauchmelder werden Pflicht

 pressespiegel 

»Als eines der letzten Bundesländer will Berlin eine Pflicht zum Einbau von Rauchmeldern einführen. In allen Wohnungen, die neu entstehen, müssen danach künftig Rauchwarnmelder installiert werden, die im Brandfall Alarm schlagen. Das sieht die geplante Änderung der Bauordnung vor, wie aus der Antwort der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung auf eine Anfrage des Grünen-Abgeordneten Andreas Otto hervorgeht.«

Artikel in Berliner Zeitung lesen »

Widersprüchliche Wohnungspolitik

 pressespiegel 

»Während auf dem Tempelhofer Feld Wohnungen errichtet werden sollen, verkauft Berlin an anderer Stelle Tausende Wohnungen. Andreas Otto von den Grünen kritisiert diese Wohnungsmarktpolitik des Senats. ...

Der Grünen-Abgeordnete Otto kritisiert die Verkäufe und fordert einen Strategiewechsel. „Die Wohnungen müssen in Landesbesitz bleiben“, sagte Otto am Dienstag.«

Artikel in Berliner Zeitung lesen »

Kritik am Verkauf von landeseigenen Wohnungen

 pressespiegel 

»Trotz Bedarfs werden immer noch Bestände privatisiert. ...

2012 wurden insgesamt 874 Wohnungen verkauft, 2013 waren es 615 Wohneinheiten. "Viele dieser Wohnungen gingen zudem nicht an die Mieter, sondern an Investoren", kritisiert der baupolitische Sprecher der Grünen, Andreas Otto. ...

"Ich bin der Meinung, dass diese Privatisierungen eingestellt werden müssen", fordert Otto. ...«

Artikel in Berliner Morgenpost lesen »

Landeseigene Wohnungen werden teurer

 pressespiegel 

»Unternehmen haben 83.000 Mieterhöhungen verschickt – doch nur 1264 Mieter berufen sich auf den "sozialen Härtefall" …

Und Andreas Otto, baupolitischer Sprecher der Grünen, mahnt Nachbesserungen bei den ebenfalls im Bündnis vereinbarten Möglichkeiten zum Wohnungstausch an. Damit sollten vor allem ältere Mieter, deren Wohnungen im Laufe der Jahre zu groß geworden sind, angemessene kleinere und kostengünstige Wohnungen zugesichert werden, wenn sie im Gegenzug ihre größeren Wohnungen für Familien frei machen. Dieses Angebot wurde 2013 jedoch kaum genutzt. Lediglich 122 Mieter nutzten diese Tauschmöglichkeit. "Wir schlagen deshalb vor, dass die Gesellschaften ältere Mieter gezielt anschreiben, um auf dieses Angebot hinzuweisen", so Otto.«

Artikel in Berliner Morgenpost lesen »

Senatskonzept für preiswertes Wohnen lässt Investoren kalt

 pressespiegel 

»In Berlin wird bezahlbarer Wohnraum immer knapper. Der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU) kritisiert die geringe Attraktivität der Wohnungsbauförderung durch den Senat. …

Die Kritik deckt sich mit der Meinung der Opposition. Andreas Otto, baupolitischer Sprecher der Grünen, spricht von einem "Alibi-Programm". "Angesichts von über 100.000 Sozialwohnungen der alten Förderung, die in den nächsten Jahren wegfallen, angesichts des Wachstums der Stadt von mehreren 10.000 Haushalten pro Jahr und bei erheblichem Druck auf dem Wohnungsmarkt ist das Programm zu klein", sagte Otto.«

Artikel in Berliner Morgenpost lesen »

Sozialwohnungen zu teuer für Hartz IV

 pressespiegel 

»Paradox: Die neuen Sozialwohnungen in Berlin sind teilweise so teuer, dass sie für Hartz IV-Empfänger nicht geeignet sind. Viele mehrköpfige Familien werden keine geförderte Wohnung beziehen können, ergaben Modellberechnungen.

Der Grünen-Abgeordnete Andreas Otto kritisiert die neue Förderung als Alibi-Programm. Es sei „zu wenig, und wenn es dann nicht mal die richtigen Leute erreicht, ist es nichts wert“, sagte er. Die Stadtentwicklungsbehörde verteidigt die neue Förderung. Die förderfähigen Wohnflächen seien bereits niedriger angesetzt als früher. Dadurch seien im Ergebnis bei den Einpersonenhaushalten, welche ja den überwiegenden Anteil der Hartz-IV-Empfänger ausmachten, auch Mieten von 7,50 Euro übernahmefähig.«

Artikel in Berliner Zeitung lesen »

 Kommentar 

10.04.14

Der ewig Unfertige

Debatte über den Alexanderplatz nimmt wieder Fahrt auf.

Das Abgeordnetenhaus diskutiert aktuell die Zukunft des Bereiches um den Alexanderplatz. Der Kollhoff-Plan von 1993, ein Reißbrettentwurf, der Kaufhaus, Hotel und andere Bauten ignorieren sollte, hatte jüngst 20. Geburtstag. Keines der zehn geplanten Hochhäuser steht bisher. Lediglich eines wird gerade geplant. Von dem Investor Hines, neben dem Saturn-Markt. Das ist für mich Anlass, die gesamte Planung zu überdenken. Der sogenannte Masterplan muss überarbeitet werden.

Unter Einbeziehung des Vorhandenen. Für das ehemalige Haus des Reisens (65m) wird gerade ein Denkmalstatus geprüft, richtig so. Der Name erinnert ungewollt daran, dass die Reisefreiheit der DDR-Bürgerinnen wenige hundert Meter weiter am Brandenburger Tor schon wieder zuende war. Anders sieht es aus für den großen Riegel nördlich der Alexanderstraße, der zur TLG gehört. An der Stelle könnte langfristig eine Neubebauung stattfinden. Gestritten wird aktuell über diverse Sichtachsen. Also, welches Hochhaus verstellt dem Betrachter aus irgendeiner Richtung den Blick auf den Fernsehturm? Wie schlimm das ist, darüber gehen die Meinungen auseinander.

Es verschwimmt eine Stadtplanerdebatte mit politisch-kulturellen Aspekten. Wer will hier welche Epoche beseitigen oder - das Gegenteil - besonders herausstellen. Politik wird oft sichtbar in Architektur und Städtebau. Als die DDR-Oberen durch den Bau des Internationalen Handelszentrums am Bahnhof Friedrichstraße den Blick vom Fernsehturm auf den Reichstag verstellten, wollten Sie z.B. ihren Untertanen den Blick auf einen Identifikationsort der BRD vorenthalten.

Ich rate eher zur Gelassenheit. Der Alexanderplatz und seine Umgebung ist ein Hochhausstandort. Aber er hat auch eine Geschichte. Berlin muss eine Mischung finden aus altem und neuem. Ein Radikalabriss ist genauso falsch wie eine ideologische Käseglocke. In der Debatte kommt bisher zu kurz, wozu der Platz, seine Umgebung, die City Ost eigentlich da sind. Hier ist ein Wohn- und Arbeitsort, eine touristische Attraktion, das Zentrum der Weltstadt Berlin. Diese Funktionen muss der Alex erfüllen. Und danach muss sich die Entwicklung richten.

Wohnungsbau in Berlin: Räumliche Potentiale besser nutzen!

 Pressekonferenz 


Heute Vormittag wurde mit einer Pressekonferenz im Abgeordnetenhaus die von Bündnis 90/ Die Grünen in Auftrag gegebene Studie über „Räumliche Potenziale für den Wohnungsbau in Berlin - Strategische Nachverdichtung und Umnutzung im Bestand“ vorgestellt. Im voll besetzten Präsentationsraum standen die Fraktionsvorsitzende Antje Kapek, der bau- und wohnungspolitische Sprecher Andreas Otto und Rocco Zühlke, der mit openBerlin e.V. die Studie durchführte, den JournalistInnen Rede und Antwort.

Um schätzungsweise 250.000 Einwohner wird die Berliner Bevölkerung bis zum Jahr 2030 wachsen. Schon heute gibt es an vielen Orten einen Mangel an Wohnraum. Der vom Senat entwickelte Stadtentwicklungsplan Wohnen (StEP-Wohnen) weißt viele Potentialflächen aus, geht aber nicht weit genug.

 Download  

Studie „Räumliche Potenziale für den Wohnungsbau in Berlin“  lesen »   (download, pdf, 4,8 MB, 10.10.14)

 Pressespiegel  

»Neuer Wohnraum - Es muss nicht immer Neubau sein« in taz lesen »
»Potenzial für 80 000 Wohnungen durch Umbauten« auf focus online lesen »
»Wohnungsnot - Berlins Rettung liegt unter dem Dach« in Berliner Morgenpost lesen »
»Luft nach oben« in Die Welt lesen »

Lesen Sie den vollständigen Blog-Artikel hier:

Mehr

Fußgängerbrücke soll ersetzt werden

 pressespiegel 

»Die Fußgängerbrücke zwischen Sonnenburger und Schönfließer Straße wird einem Neubau weichen: Die neue Brücke soll erweitert werden, aber weiterhin nur für Fußgänger passierbar sein.“ ... « Das geht aus einer schriftlichen Anfrage hervor, die ich gestellt habe.

Artikel in Berliner Morgenpost lesen »

Anfrage »Brücke Sonnenburger Straße, Prenzlauer Berg« lesen »

Schadstoffbelastung unter Thälmann-Park breitet sich aus

 pressespiegel 

»Krebserregende Dämpfe und Stoffe wabern durchs Erdreich im Winsviertel in Prenzlauer Berg. Der Giftteppich hat sich unterhalb der Danziger Straße bis zur Marienburger Straße vorgearbeitet. ...

Die Schadstoffbelastung unter dem Ernst-Thälmann-Park in Prenzlauer Berg hat sich in den vergangenen zwei Jahren ausgedehnt.«

Artikel in Berliner Morgenpost lesen »


Harmlos oder giftig?

 pressespiegel 

»Im Winskiez breitet sich eine Schadstofffahne im Erdreich aus, langsam Richtung Alexanderplatz. Und im Thälmann-Park zeigt ein Gutachten, dass der Boden ungeeignet zum Spielen ist. Die Anwohner glauben das nicht. ...

Die schriftliche Anfrage ... zur Altlasten- und Giftbelastung im Thälmann-Park ... war bereits die dritte, den Anfang machte 2012 der Prenzlauer Berger Grünen-Abgeordnete Andreas Otto. ... In der Antwort auf Ottos Anfrage von vor zwei Jahren bejahte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung eine Grundwasserbelastung durch BTEX (Benzol), einen krebserregenden Stoff.

Der Grüne Andreas Otto, der sich schon länger mit der Altlasten-Situation im Thälmann-Park beschäftigt, sieht das etwas anders. Es räche sich jetzt, dass der Boden in dem Gebiet vor der Wohnbebauung nicht ausgetauscht worden sei. „Das Ganze ist ein Mahnmal für den Umgang der SED mit der Umwelt und den Menschen in der Stadt.“ Aber auch nach der Wende seien nicht die notwendigen Schritte unternommen worden. „Als umfangreiche Untersuchungen durchgeführt wurden, scheute der Senat die Kosten.“ Das Land müsse nun, wenn nötig, neue Reinigungsbrunnen aufstellen, fordert Otto, außerdem die Informationspolitik geändert werden. „Viele wissen nichts von dem Gift im Boden.“«

Artikel auf Prenzlauer-Berg-Nachrichten.de lesen »


Kompromiss suchen

 pressespiegel 

Spiel- und Sportplatz am Falkplatz umstritten

»Noch immer sind Teile des Spiel- und Sportplatzes im Karree zwischen Kopenhagener, Ystader, Sonnenburger und Gleimstraße für die Öffentlichkeit gesperrt. Doch nach der Vor-Ort-Sprechstunde mit Andreas Otto, dem bau- und wohnungspolitischen Sprecher der Grünen im Bezirk, scheint zumindest klargestellt, dass sich die Mehrheit der Bürger für eine öffentliche Nutzung ausspricht. „Der Flächenbedarf der Schule muss mit dem öffentlichen Anspruch in Einklang gebracht werden“, erklärt Otto. Seit der an das Schulgelände grenzende Platz vor zehn Jahren im Rahmen des Programms „Soziale Stadt“ neu gestaltet wurde, hat sich das Gelände zum Treffpunkt unterschiedlicher Nutzergruppen aus der Nachbarschaft entwickelt. Gleichzeitig ist in den vergangenen Jahren die Schülerzahl der ohnehin größten Grundschule im Bezirk stark angestiegen. In der Folge sah Schulleiterin Carola Melchert-Arlt die Kinder in Gefahr und riegelte im Mai 2014 mit Hilfe des Schulamts das Gelände ab. Anwohner protestieren daraufhin.

Um die Situation möglichst zeitnah zu entspannen und eine nachhaltige Lösung zu finden, müsste laut Otto zunächst die Trägerschaft für das Gelände geklärt werden. „Zudem sind räumliche oder zeitliche Nutzungsabgrenzungen des Platzes denkbar“, sagt Otto. Weil der Kiez insgesamt über wenig Freiflächen zur öffentlichen Nutzung verfüge, müsse deren Doppelnutzung besser organisiert werden. „Wir möchten den Austausch zwischen den Interessengruppen weiterhin fördern und schließlich Kompromisse und klare Regeln finden“, sagt Otto.«

Artikel in Berliner Abendblatt lesen »

Wohnungsbau: 670 Millionen Euro werden investiert

 pressespiegel 

Berliner Gesellschaften wollen ihre Häuser sanieren und auch neu bauen – vor allem in Spandau, Reinickendorf und Lichtenrade

»Die sechs städtischen Wohnungsbaugesellschaften Berlins planen in diesem Jahr Investitionen von mehr als 671 Millionen Euro. Der Großteil davon fällt für die Instandsetzung und Modernisierung an, hier wollen die Gesellschaften Degewo, Howoge, Stadt und Land, WBM, Gewobag sowie Gesobau 527 Millionen Euro einsetzen. Für den Neubau planen die städtischen Wohnungsbaugesellschaften 145 Millionen Euro ein. … 

Die Neubauaktivitäten der Gesellschaften seien wenig zielgerichtet, kritisiert die Opposition. „Wohnungen für finanzschwache Haushalte sind Mangelware“, sagte Andreas Otto, wohnungspolitischer Sprecher der Grünen-Fraktion im Abgeordnetenhaus. Der rot-schwarze Senat sorge nicht dafür, dass auch sozial schwächere Haushalte eine landeseigene Neubauwohnung bezahlen könnten. Das sei eine glatte Fehlsteuerung, kritisierte der Grünen-Abgeordnete.«

Artikel in Berliner Morgenpost lesen »

Wohnungsbaugesellschaften: Senator Müller im Wahlkampf

 Kommentar 

Senator Müller präsentiert heute im Zuge seiner Wahlkampftour Erfolge der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften. Die sechs Gesellschaften haben sich in der Tat in den Finanzkennzahlen verbessert. Allerdings ist die Verschuldung nach wie vor sehr hoch. Auf jedem Quadratmeter Wohnfläche lasten 400 Euro Schulden. Die Eigenkapitalquote beträgt im Mittel gerade einmal 25%. Das muss sich mittelfristig verbessern, um stabile Unternehmen zu erhalten.

Die Neubauaktivitäten der Gesellschaften sind wenig zielgerichtet. Wohnungen für finanzschwache Haushalte sind Mangelware, wie jüngst ein Beispiel der GESOBAU in Pankow gezeigt hat. Der Senat sorgt nicht dafür, dass z.B. auch Haushalte, die ALG II beziehen, eine landeseigene Neubauwohnung bezahlen können. Das ist angesichts des Druckes auf arme Haushalte eine glatte Fehlsteuerung.

Wunsch und Wirklichkeit

 pressespiegel 

Wohnungen in Berlin sind zu teuer, Einkommensschwache finden kaum noch eine Bleibe

»Immer teurer werden aber ausgerechnet auch jene Wohnungen, die einst für besonders Bedürftige errichtet wurden. Die Miete von 16 100 Sozialwohnungen lag im vergangenen Jahr schon über 6,50 Euro je Quadratmeter netto/kalt. Zwei Jahre davor übertrafen erst 2500 Wohnungen diese Marke. Dies geht aus einer Antwort von Wohnungsbau-Staatssekretär Engelbert Lütke Daldrup auf eine Anfrage des Grünen-Abgeordneten Andreas Otto hervor. ...

Die Zahl der Sozialmietwohnungen nimmt allerdings rasant ab, bis zum Jahr 2023 verringert sie sich um ein Drittel auf 95 345. Andreas Otto wollte deshalb vom Senat wissen, wie viele Wohnungen bis dahin errichtet werden müssen, um Haushalte mit geringem Einkommen unterbringen zu können. Darauf gab es jedoch keine Antwort. Dem Senat sei kein entsprechendes Prognoseverfahren bekannt, hieß es. »Der Senat nimmt diesen Prozess teilnahmslos zur Kenntnis«, kritisierte Otto..«

Artikel in Neues Deutschland lesen »

Alte Sozialwohnungen sind teuer

 pressespiegel 

Viele bestehende Unterkünfte kosten mehr als Neubauten

»Wer in einer alten Sozialwohnung lebt, muss dafür oftmals mehr Miete bezahlen als in einer der jetzt neu geplanten Sozialwohnungen. Das geht aus der am Mittwoch veröffentlichten Antwort der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung auf eine Anfrage des Grünen-Abgeordneten Andreas Otto hervor. … 

Bis zum Jahr 2023 wird sich die Zahl der Sozialmietwohnungen laut Senat auf 95 345 Wohnungen verringern. Die geplanten neuen gefördertenWohnungen reichen bei weitem nicht aus, um den Wegfall der fast 50 000 Sozialwohnungen auszugleichen. Zurzeit plant der Senat den Bau von rund 1 000 Sozialwohnungen jährlich.Dies sei„lächerlich wenig“, kritisiert Andreas Otto.«

Artikel erschienen in Berliner Zeitung (online nicht verfügbar).

Anfrage "Sozialwohnungen (1. Förderweg)" lesen »

Barrierefreier Wohnraum

 pressespiegel 

»In einer Antwort auf eine Anfrage der Grünen-Abegordneten Jasenka Villbrandt und Andreas Otto teilte die Stadtentwicklungsverwaltung mit, die städtischen Wohnungsbaugesellschaften hätten 4467 barrierearme Wohnungen im Bestand. Laut Schätzungen gebe es in Berlin weitere 69 000 barrierefreie Wohnungen. „Das wird bei weitem nicht ausreichen“, kritisierten die Grünen-Politiker. Der Bedarf an barrierefreien Wohnungen auch wegen des steigenden Alters der Bevölkerung werde zunehmen. Das stellt auch die Senatsverwaltung fest. Laut Prognose wird sich die Zahl der über 80-Jährigen bis 2030 auf rund 268 000 verdoppeln.«

Artikel auf Tagesspiegel.de lesen »

Mangelnde Barrierefreiheit in öffentlichen Gebäuden und Wohnungen - Senat muss umdenken!

 Pressemitteilung  

Der Senat tut zu wenig für barrierefreien Wohnraum und Zugang zu öffentlichen Einrichtungen. Das geht aus seiner Antwort auf unserer schriftliche Anfrage hervor. Der Senat blendet damit eine zentrale Herausforderung der Stadtplanung aus: dem barrierefreien Umfeld. Ohne ein Umdenken verweigert er einer zunehmenden Anzahl von Menschen ein selbstbestimmtes, selbstständiges Leben und somit die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

Zwar scheint Rot-Schwarz zu registrieren, dass der Bedarf an barrierefreien und -armen Wohnungen zunimmt. Wie viele Wohnungen jedoch benötigt werden, scheint ihm unbekannt. Verbindliche Vereinbarungen mit den landeseigenen Gesellschaften trifft der Senat diesbezüglich nicht. Ausschließlich der Neubau scheint für ihn die Lösung zu sein.

Das wird bei weitem nicht ausreichen. Der Senat muss den landeseigenen Unternehmen Vorgaben machen und sich bei privaten Unternehmen dafür einsetzen, dass ausreichend geeigneter Wohnraum geschaffen wird. Nicht nur beim Neubau, sondern auch im Bestand.

Alle Menschen haben das Recht auf einen gleichberechtigten Zugang zu öffentlichen Gebäuden. Das garantiert die UN-Behindertenrechtskonvention. Der Senat muss prüfen, wo entsprechend nachgebessert werden muss, und dann handeln. Wir brauchen ein schlüssiges Konzept für Barrierefreiheit in Berlin. Der Bedarf an barrierefreier Zugängen – bei öffentlichen Einrichtungen und bei Wohnungen – wird weiter stark zunehmen.

Die Antwort auf unsere schriftliche Anfrage (Drucksache 17/14175) finden Sie hier »»

Bezahlbare Wohnungen Mangelware.

 pressespiegel 

»Die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften sollen bezahlbare Wohnungen für alle Bevölkerungsschichten bauen. Das klappt bisher nicht so richtig. ...

Beim ersten Neubauprojekt der Gesobau, den »Pankower Gärten« in Niederschönhausen, für das Mitte Juni Stadtentwicklungssenator Michael Müller (SPD) den ersten Spatenstich ausführte, sind von den geplanten 100 Wohnungen nur vier auch für Empfänger von Arbeitslosengeld II geeignet. Das geht aus einer Antwort der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung auf die parlamentarische Anfrage des Grünen-Abgeordneten Andreas Otto hervor. »Das Senats-Gerede von der Stadt für alle hält dem Praxistest nicht stand«, empört sich Otto ...«

Artikel in Neues Deutschland lesen »

Neptun zurück zum Schloss?

 pressespiegel 

 

»Das klingt ganz schön irre: Der Neptunbrunnen soll verrückt werden – und vom Alex zum neuen Stadtschloss ziehen.. ...

Andreas Otto (Grüne) hält dagegen: Ich kenne den Brunnen seit meiner Jugend in der DDR. Er soll bleiben, wo er ist.«

Artikel in Berliner Kurier lesen »

Nur vier von 100 Wohnungen für Bedürftige

 pressespiegel 

 

»Werden die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften Berlins dem Anspruch gerecht, preiswerten Wohnraum zu errichten? Beim ersten Neubauprojekt der Gesobau in Pankow klappt das nicht wirklich. ...

Beim Neubauprojekt „Pankower Gärten“ der Gesobau sind von 100 geplanten Wohnungen nur vier für Hartz-IV-Empfänger geeignet. Das geht aus der Antwort der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung auf eine Anfrage des Grünen-Abgeordneten Andreas Otto hervor.

Der Oppositionspolitiker, Vorsitzender des Bauausschusses, ist empört. Der Senat mache den Wohnungsbaugesellschaften keinerlei Vorgaben bei der Miethöhe von Neubauten, sagte er. ...«

Artikel in Berliner Zeitung lesen »

Hartz-IV-Empfänger an den Stadtrand???

 pressespiegel 

 

»FDP-POLITIKER WILL, DASS SOZIALHILFE-EMPFÄNGER AUS DER CITY ZIEHEN ...

Der Grünen-Abgeordnete Andreas Otto (52) hält nichts von dem Vorschlag: „Wer so etwas fordert, schadet Berlin!“

Wenn sozial Schwache an den Stadtrand abgeschoben würden, gebe es bald Ghettos. Wo sich arme Menschen ballen, ballen sich bald auch Probleme.«

Artikel in Bild-Zeitung lesen »

Pankower Gärten: GESOBAU-Neubau-Offensive schafft zu wenig bezahlbaren Wohnraum.

 Pressemitteilung  

Zum GESOBAU-Neubauprojekt „Pankower Gärten“ in Niederschönhausen sagt Andreas Otto, bau- und wohnungspolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Abgeordnetenhaus anlässlich der Beantwortung einer schriftlichen Anfrage an den Senat:

Der Senat macht den Wohnungsbaugesellschaften keinerlei Vorgaben bzgl. der Miethöhe bei Neubauten. Im Neubauprojekt „Pankower Gärten“ führt das dazu, dass ganze vier Wohnungen von 100 für ALG II - Haushalte finanzierbar sind.  Nur diese vier Wohnungen würden bei einem Zwei-Personenhaushalt die Kosten gemäß Wohnungsaufwendungsverordnung (WAV) für Bedarfsgemeinschaften (ALG II) nicht überschreiten. Wohnungen für Singles oder Familien, die Leistungen nach dem SGB II beziehen? Fehlanzeige. Nicht eingeplant.

Wenn in einer Mischkalkulation verschiedene Miethöhen in einem Vorhaben entstehen, dann müssen neben teuren auch günstige Wohnungen für Haushalte mit wenig Geld dabei sein. Doch der Senat hält sich offenbar aus den Planungen der GESOBAU komplett heraus. Vorgaben zur Anzahl und Miethöhe von Wohnungen für Bedarfsgemeinschaften (ALG II) oder Haushalte mit ähnlicher Einkommenshöhe werden nicht gemacht. Überdimensionierte Wohnungsgrundrisse, die die GESOBAU herstellt, tun ein Übriges, die Wohnungen in Niederschönhausen zu verteuern.

Ebenso überdimensioniert: Es gibt mehr Stellplätze für Kraftfahrzeuge als Wohnungen gebaut. Dabei ist der Standort ausreichend durch öffentliche Verkehrsmittel erschlossen. Ein halber Stellplätze pro Haushalt entspricht dem Kraftfahrzeug-Aufkommen in Berlin. Mehr Plätze sind verkehrspolitisch nicht sinnvoll.

Schon der Auftakt der „Neubau-Offensive“ lässt erahnen: ausreichend bezahlbarer Wohnraum bleibt Mangelware. Der Senat muss endlich handeln. Klare Vorgaben, bspw. zu Wohnungsgröße und Miethöhe, sind erforderlich. Berlin braucht günstige Wohnungen, auch im Neubau.

Die Antwort auf die schriftliche Anfrage (Drucksache 17/14140) finden Sie hier »»

Berlin baut zu wenige Wohnungen

 pressespiegel 

 

»In dieser Legislaturperiode wollte die Berliner Regierung die Zahl der landeseigenen Wohnungen um 300.000 erhöhen. Dieses Projekt droht zu scheitern. Denn landeseigene Gesellschaften bringen neue Projekte zu langsam in Gang und Ankäufe werden immer teurer. ...

Der Vorsitzende des parlamentarischen Bauausschusses, Andreas Otto (Grüne), äußerte sich am Mittwoch skeptisch, ob die Koalition ihr Ziel erreicht. „Wenn man bis kurz nach 12 geschlafen hat, dann wird es nichts mehr“, sagte Otto. Es wäre besser gewesen, wenn in der Vergangenheit nicht so viele landeseigene Wohnungen verkauft worden wären..«

Artikel in Berliner Zeitung lesen »

Gegen die Verdrängung - Biete Geld für arme Mieter

 pressespiegel 

 

»Bausenator Michael Müller (SPD) will für 1 Million Euro Belegungsbindungen von Vermietern kaufen. Damit sollen Geringverdiener in der Innenstadt bleiben können. ...

Die Opposition begrüßte den Vorstoß: „Berlin braucht Wohnungen für Leute mit wenig Geld. Also muss man das mal ausprobieren“, sagte der baupolitische Sprecher der Grünen, Andreas Otto. Er würde es aber begrüßen, wenn die Bezirke ein Mitspracherecht bei der Belegung hätten.«

Artikel in taz lesen »

Bund verschärft die angespannte Lage auf Berliner Mietmarkt

 pressespiegel 

»Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben verkauft derzeit 1700 Wohnungen in Berlin. Den Zuschlag erhält der Meistbietende. Jetzt fürchten Mieter massive Mietsteigerungen und Luxussanierungen … Die Mieter haben sich in einer Petition an den Bundestag gewandt, um den Verkauf an den meistbietenden Investor noch zu verhindern. Sie erhalten inzwischen parteiübergreifende Unterstützung.«

Artikel in Berliner Morgenpost lesen »

»Die Grünen fordern einen Verkaufsstopp für die derzeit in Schöneberg angebotenen Wohnungen. "Wir fordern den Senat auf, schnellstmöglich bei der Bundesregierung einen Verkaufsstopp zu erwirken und die Bundesregierung an die Koalitionsvereinbarung von 2013 zu erinnern, in der sie sich zu einer wohnungspolitischen Verantwortung bekannt hat", sagen die Mieten-Expertin der Fraktion, Katrin Schmidberger, und der Sprecher für Stadtentwicklung, Andreas Otto.«

Artikel in Die Welt lesen »

Mietpreisbremse ist schlecht eingestellt

 Kommentar 

Als Mieterin in Berlin eine Wohnung zu finden ist heute nicht nur schwer, sondern auch teuer. Das Mietrecht kennt keine Begrenzungen der Miete beim Abschluss von Verträgen. Spätestens seit dem Wahlkampf 2013 wartet Berlin deshalb auf die sogenannte Mietpreisbremse. Ob die mit dem jetzt endlich vorliegenden Gesetzentwurf der Merkel-Regierung gelungen ist, muss bezweifelt werden. Der größte Erfolg besteht darin, dass es überhaupt einen Vorschlag gibt. Allerdings laden die im jetzt vorliegenden Entwurf vorgesehenen Ausnahmen dazu ein, das Gesetz zu umgehen. Zudem drohen bei Modernisierungsfällen viele gerichtliche Auseinandersetzungen. SPD und CDU haben so viele Konzessionen an die Immobilienbranche gemacht, dass der Kern der Mietpreisbremse kaum mehr zu erkennen ist.

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel:

Mehr

Nein zur Mietpreisbremse der Bundesregierung?

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 Rede

16.10.14

Es ist richtig, die Mietpreisbremse in das Mietrecht zu schreiben. Bereits 2008 haben wir einen Antrag ins Parlament eingebracht, um die Mietsteigerungen bei Neuvermietung zu begrenzen. Damals haben die anderen Fraktionen dies abgelehnt. Umso besser, dass auch im Berliner Abgeordnetenhaus nun bei allen die Erkenntnis zur Notwendigkeit der Mietpreisbremse gereift zu seien scheint.

Dennoch: Das Gesetz trägt an vielen Stellen die Handschrift der Immobilienwirtschaft. Die Regelungen zur Modernisierung, das Konzept der Vormiete, das sind nur einige Beispiele, die einfach viel zu viele Schlupflöcher und Einfallstore für Tricksereien bieten.

Auch Neubauten müssen sich nach einer bestimmten Zeit an der dann geltenden ortsüblichen Vergleichsmiete orientieren. Die Stichtagsregelung, nach der die Mietpreisbremse für neu gebaute Immobilien ab einem bestimmten Datum keine Anwendung findet, muss gestrichen werden. Ein weiterer Kritikpunkt: die Geltungsdauer. In der Wohnungspolitik sind fünf Jahre nichts.   

Der Antrag wurde in den Ausschuss für Bauen, Wohnen und Verkehr überwiesen. 

Rede im Plenum des Abgeordnetenhauses zum Thema Mietpreisbremse. (dpr)

Mietpreisbremse verhindert keinen Neubau

 diskussionsrunde 

Im Vortragssaal der IHK-Berlin (Industrie- und Handelskammer) hat der IVD (Immobilienverband Deutschland) zur Diskussionsrunde über die Miet- und Wohnungspolitik in Berlin und Brandenburg eingeladen. Andreas Otto, MdA (Bau- und Wohnungspolitischer Sprecher von Bündnis 90/ Die Grünen) diskutierte zusammen mit Matthias Klussmann (Präsidium IHK Berlin), Dr. Jan-Marco Luczak, MdB (CDU-Bundestagsfraktion), Rainer Wild (Berliner Mieterverein) und Dirk Wohltorf (IVD Berlin-Brandenburg). 

Eines der ersten Themen waren die Erfolgschancen von Wohnungssuchenden in Berlin. Am Beispiel einer neu gegründeten Studenten-WG machte Andreas Otto deutlich, dass Wohngemeinschaften Vorteile bei der Suche haben, dass der Markt aber auch für Menschen mit weniger Geld eine 1-Personen-Wohnung zugänglich machen muss.

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Mietpreisbremse muss jetzt kommen - Schluß mit der Ablenkungsdebatte!

 Kommentar   

Laut Pressemeldungen soll die Mietpreisbremse der GroKo erstmal weiter aufgeweicht werden, wenn sie denn überhaupt jemals kommt.

Und das ist der entscheidende Punkt: Die Koalition aus SPD und CDU verzögert das Vorhaben Monat um Monat, Jahr um Jahr. Seit Sommer 2013, im Vorfeld der Bundestagswahl, wird in allen Parteien darüber debattiert. Dann hat Anfang 2014 Herr Minister Maas einen unabgestimmten Entwurf vorgelegt, um damit anzugeben. Leider ist das Manöver schief gegangen. Außer einem LobbyistInnen-Sturm hat es nichts gebracht. Nunmehr soll 2015 irgendwas verabschiedet werden. Vielleicht. Wieso denn nicht nach der Sommerpause 2014???

Jeder Tag, an dem nichts verabschiedet ist, macht die Anmietung einer Wohnung in Berlin teurer und treibt damit den Mietspiegel nach oben. Das ist viel entscheidender als die Frage, was mit zukünftig eventuell zu bauenden Wohnungen geschieht. Die Behauptung der Wohnungswirtschaft, die Mietpreisbremse würde Neubau verhindern, ist pure Propaganda, die sich auch leicht entlarven lässt. So ist allgemein bekannt, dass es für Neubauwohnungen überhaupt keinen Mietspiegel gibt. Woher auch, denn der Mietspiegel bildet retrospektiv den Markt ab. Der aktuelle Berliner Mietspiegel von 2013 z.B. gilt für alle Wohnungen, die bis 2011 bezugsfertig waren. Alles, was 2012, 2013, 2014 gebaut wurde, ist ohnehin frei vereinbar. Der Mietspiegel für diese Wohnungen entsteht erst später und wird dann selbstverständlich die Werte dieser neuen Wohnungen abbilden. Wenn also etwa 2013 mehrere tausend Wohnungen bei 10 bis 12 Euro nettokalt vermietet worden sind, dann wird der Mietspiegelwert für diese Wohnungen im Jahre 2015 genau bei diesen 10 bis 12 Euro liegen. Irgendwelche Mietsenkungen ergeben sich daraus keinesfalls. Die einzige notwendige Folge beim Aufbau des nächsten Mietspiegels könnte sein, dass die zeitlichen Bereiche für einige Jahre kleinteiliger aufgeführt werden müssen.
Das Mietniveau dieser Neubauten wird sich bei bleibender Nachfrage dann durch die 10% erlaubten Wiedervermietungsaufschlag sukzessive erhöhen. Also - keine Panik, liebe Wohnungswirtschaft.

 Kommentar 

Mietpreisbremse mit Mängeln

Kommentar zum Referentenentwurf aus dem Bundesjustizministerium

Die Bundesregierung will die Mietenspirale dämpfen, die sich in vielen Städten – hauptsächlich durch den Abschluss von Wohnungsmietverträgen – immer weiter nach oben dreht. Allerdings laden die im vorliegenden Referentenentwurf vorgesehenen Ausnahmen dazu ein, die Regelung zu umgehen. Zudem drohen bei Modernisierungsmieten viele gerichtliche Auseinandersetzungen. An diesen Stellen muss nachgebessert werden.

Was schlägt die Bundesregierung vor

Besonders in nachgefragten Städten oder Stadtteilen liegen die Mieten beim Abschluss von neuen Mietverträgen oft signifikant über der ortsüblichen Vergleichsmiete, in Berlin teilweise bis zu 40 %. Bereits Ende 2008 hatten wir den Berliner Senat deshalb aufgefordert, sich via Bundesratsinitiative für eine Regelung im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) einzusetzen, die diesen Trend dämpft.

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Mietpreisbremse verhindert keinen Neubau (Kopie 1)

 diskussionsrunde 

Im Vortragssaal der IHK-Berlin (Industrie- und Handelskammer) hat der IVD (Immobilienverband Deutschland) zur Diskussionsrunde über die Miet- und Wohnungspolitik in Berlin und Brandenburg eingeladen. Andreas Otto, MdA (Bau- und Wohnungspolitischer Sprecher von Bündnis 90/ Die Grünen) diskutierte zusammen mit Matthias Klussmann (Präsidium IHK Berlin), Dr. Jan-Marco Luczak, MdB (CDU-Bundestagsfraktion), Rainer Wild (Berliner Mieterverein) und Dirk Wohltorf (IVD Berlin-Brandenburg). 

Eines der ersten Themen waren die Erfolgschancen von Wohnungssuchenden in Berlin. Am Beispiel einer neu gegründeten Studenten-WG machte Andreas Otto deutlich, dass Wohngemeinschaften Vorteile bei der Suche haben, dass der Markt aber auch für Menschen mit weniger Geld eine 1-Personen-Wohnung zugänglich machen muss.

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Wohnungsbau der Grünen

 pressespiegel 

»Die Bündnisgrünen haben kürzlich im Berliner Abgeordnetenhaus eine Studie vorgestellt, in der sie die Wohnungspolitik des Berliner Senats kritisieren und  eigene Vorschläge machen.  Peter Nowak sprach  mit  bau- und wohnungsbaupolitischer Sprecher der Fraktion der Bündnisgrünen im Berliner Abgeordnetenhaus Andreas Otto (A.O.).“«

Interview in MieterEcho online lesen »


So versenkt Berlin im Stillstand Millionen

 pressespiegel 

ICC, TEMPELHOF, LANDES-BIBLIOTHEK

»Nicht nur der Pleite-Airport BER verschlingt Monat für Monat 17 Millionen Euro, z. B. für Licht, Lüftung, Reinigung. Auch andere stillgelegte Gebäude belasten die Landeskasse in Millionenhöhe. Berlins Grüne machen jetzt Druck, fordern vom Senat Klarheit: „Je länger es dauert, umso teurer wird es“, sagt Baupolitiker Andreas Otto (52). ...

Grünen-Politiker Otto: „In den ersten Regierungsmonaten nach der Wahl des Wowereit-Nachfolgers müssen SPD und CDU endlich klare Signale setzen, was aus den Problembauten wird. Daran werden wir ihren Erfolg messen.“«

Artikel in Bild Zeitung lesen »

Was passiert mit der verseuchten Erde im Ernst-Thälmann-Park?

 Pressespiegel  

Nach wie vor sind Giftstoffe, wie z. B. Benzol oder PAK, im Thälmann-Park im Boden und treten aus. Wir fordern den Senat auf, sich diesem Problem zu stellen und diese Altlasten soweit wie möglich zu beseitigen.

Berliner Rundfunk - 91,4 - Interview mit Andreas Otto - Frühsendung mit Simone Panteleit

Staatsoper immer teurer – Müller schafft sich sein eigenes BER-Debakel

 Pressemitteilung  

Zu Medienberichten über eine weitere Kostenexplosion bei der Sanierung der Staatsoper:

Die Kosten explodieren und ein Eröffnungstermin ist nicht in Sicht – langsam macht die Staatsoper dem BER Konkurrenz. Dabei sind die Probleme bei der Sanierung vor allem hausgemacht. Kostensteigerung und Terminverschiebung liegen insbesondere an den überzogenen Extrawünschen des Senats – etwa für den unterirdischen Tunnel – sowie die unzureichende Bauvorbereitung. Wer einfach drauflosbaut, darf sich nicht wundern, wenn es böse Überraschungen gibt.

Damit hat sich Noch-Bausenator Müller selbst seinen Mini-BER geschaffen, der ihn nun auch als Regierender Bürgermeister und Kultursenator begleiten wird. Müller muss endlich für Transparenz bei der Staatsoper-Sanierung sorgen und einen realistischen Zeit- und Kostenplan vorlegen.

Mall of Berlin bleibt offen

 pressespiegel 

»Der Bezirk Mitte und Investor Huth sehen trotz Problemen mit dem Brandschutz keinen Grund, das Einkaufszentrum zu schließen. Rumänische Bauarbeiter fordern Bezahlung. ...

Der baupolitische Sprecher der Grünen, Andreas Otto, hat die Mängelliste eingesehen. Da stehe einiges drauf, sagte er. Natürlich würde bei einem so komplexen Projekt manches bis zur Eröffnung nicht geschafft. „Das muss man jetzt aber zügig abarbeiten.“ ...«

Artikel in taz lesen »


Bericht & Interview zu Baumängeln in der Mall of Berlin (radioeins)

Technische Mängel in der Mall of Berlin

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 nachgefragt. 

27.11.14

Was unternimmt der Bausenator dafür, dass die vielen technischen Mängel beim Einkaufszentrum "Mall of Berlin" am Leipziger Platz, das gerade eröffnet wurde, umgehend abgestellt werden? Und wenn dies nicht geschieht, wird er dann das Shopping-Center wieder schließen?

Der Senator setzt das Pingpong-Spiel um die Zuständigkeit und Verantwortung zwischen Bezirk und Land fort. 

Fragestunde im Plenum des Abgeordnetenhauses.

Weiter Unklarheit bei 'Mall of Berlin'

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 rbb-Abendschau. 

26.11.14

"Prüfberichte von Sachverständigen belegen, dass u.a. die Entrauchungsanlage in der "Mall of Berlin" nicht abschließend getestet wurde - der Sachverständige gab allen beteiligten Firmen bis zum Wochenende Zeit, die Mängel abzustellen. Doch was passiert eigentlich nach dem 30. November? Und: Bei wem liegt eigentlich die Verantwortung? ... Wir zeigen die Mängellisten dem Grünen-Bauexperten Andreas Otto ..."

rbb-Abendschau vom 26.11.14 (dpr)

Probleme beim Brandschutz in der Mall of Berlin?

 Interview  

»Der Brandschutz in der Mall of Berlin soll mangelhaft sein. Inzwischen gibt es Stimmen, die fordern, das Shopping-Center an der Leipziger Straße ganz zu schließen, falls die Sicherheit der Kunden gefährdet ist. Der wohnungs- u. baupolitische Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen Andreas Otto, kritisiert den Streit zwischen den Verwaltungen über die Zuständigkeit.«

Sendung vom 27.11. im inforadio.rbb »»

Auch städtische Vermieter schöpfen Mieterhöhungen aus

 pressespiegel 

»Berlins sechs landeseigene Wohnungsbaugesellschaften nutzen in den meisten Fällen ihren gesetzlichen Spielraum für Mieterhöhungen aus. Bei fast zwei Drittel der Neuvermietungen verlangen die Unternehmen von den neuen Bewohnern mehr als die ortsübliche Vergleichsmiete. Das geht aus einer Antwort der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung auf eine Anfrage des Grünen-Abgeordneten Andreas Otto hervor.«

Artikel in Berliner Morgenpost lesen »


Berlin kann Großprojekte überraschend gut

 pressespiegel 

»Eine Forscherin überrascht nach einer Langzeitstudie mit einem unerwarteten Ergebnis: In Berlin bleiben Großprojekte häufiger im Zeit- und Kostenrahmen als bundesweit – trotz des BER und anderer Pannen-Bauvorhaben. ... Andreas Otto von den Grünen zog aus Kostkas Untersuchung dagegen einen skeptischen Schluss. Die von ihr genannten Erklärungen, warum Großprojekte scheitern, träfen alle auf den BER zu. Zum Beispiel „bewusste Täuschung“ (Originalton Kostka): Politiker täuschen die Öffentlichkeit über die wahren Kosten. Oder: unerfahrene Projektmanager und Aufsichtsgremien. Ein weiterer Erklärungsansatz ...«

Artikel in Berliner Zeitung lesen »


Angst vor der Admiralsbrücke

 pressespiegel 

»Die Brücke an der Sonnenburger Straße wird wahrscheinlich neu gebaut, breiter und ein paar Meter weiter westlich. Anwohner fürchten, dass die Brücke zu attraktiv für das Feierabendbier wird. ... Andreas Otto (Grüne), Prenzlauer Berger Abgeordneter im Berliner Abgeordnetenhaus und dort Vorsitzender des Bauausschusses, stellte kürzlich zum Thema eine Schriftliche Anfrage. ...«

Artikel in Prenzlauer Berg Nachrichten lesen »


Millionengrab Staatsoper

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 nachgefragt. 

11.12.14

Der "Infrastruktur"-Senat hat einen neuen Stadtentwicklungssenator. Was wird dieser unternehmen, um den entstandenen Schaden in Höhe von mehr als 90 Millionen Euro an Mehrkosten bei der Staatsoper wieder gut zu machen? Wie gedenkt der Senator solche Fälle in Zukunft zu vermeiden?

Fragestunde im Plenum des Abgeordnetenhauses (dpr)

Grüne Wiese oder Nachverdichtung?

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 nachgefragt. 

11.12.14

Kaum ist der neue Senator für Stadtentwicklung vereidigt, bekomme ich die Gelegenheit, in der Fragestunde Herrn Geisel nach seinen Neubauplänen in Berlin zu fragen. Was tut der Neue gegen die explodierenden Mieten? Ich bin gespannt ...

Fragestunde im Plenum des Abgeordnetenhauses (dpr)

Mal(l)heur of Berlin

 pressespiegel 

»Ist bald Schluss mit der Mall of Berlin? Noch läuft das Geschäft im jüngsten Einkaufspalast der Hauptstadt.« Dabei müsste der zuständige Ordnungsstadtrat aus Berlin-Mitte eigentlich das Einkaufszentrum am Leipziger Platz aus Sicherheitsgründen schließen – wegen Mängel an der Brandschutzanlage und der Pleite des Generalunternehmers.

»Kritik kommt von den Grünen. „Das Problem ist, dass der Stadtrat im Detail nicht Bescheid weiß, keine vertiefte Sachkenntnis hat“, sagte Bau-Experte Andreas Otto. Denn Spallek ist auf die Mitteilungen angewiesen, die er vom Prüfingenieur bekommt. Und auf die muss sich der Stadtrat verlassen. Otto hält es für ratsam, dass Spallek in den Prüfprozess eingreift „und handelt“.«

Artikel in BZ lesen »

Neue Ideen für den Berliner Wohnungsbau in der Innenstadt

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 tv-beitrag 

10.12.14

»Wer in Berlin Wohnungen bauen will, denkt groß: Tempelhofer Feld, Lichterfelde Süd, Mauerpark. Dabei kann man auch mit kleinen Maßnahmen Großes erreichen! Baulücken schließen, aufstocken, verdichten - dadurch könnten allein 82.000 Wohnungen entstehen ohne einen einzigen Grashalm zu roden. Eine politische Idee aus dem Abseits oder eine mit Zukunft? ...

"Der Senat sucht nach den großen Zahlen, also die Projekte auf der grünen Wiese, möglichst schnell. Wir wollen was anderes: wir wollen sinnvolle Verdichtung und wir wollen alle Chancen nutzen, wo nicht neue Flächen versiegelt werden müssen."

Fördern könnte man etwa den Ausbau von Dachgeschossen, besonders, wenn die Auflagen zur Gebäudehöhe gelockert würden.

Und viele Parkplätze wären in Tiefgaragen sicher ebenso gut aufgehoben. Gerade Berlin ist in der Vergangenheit oft verschwenderisch umgegangen mit seinen urbanen Flächen, weil es nach der Teilung der Stadt einen Überfluss gegeben hat. ...«

Beitrag der Sendung »Klartext« im rbb vom 10.12.14 (dpr)

Der Generalunternehmer der »Mall of Berlin« ist pleite.

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 rbb-Abendschau. 

09.12.14

Dass beim Bau der 'Mall of Berlin' einiges schief gelaufen ist, darüber wurde im rbb mehrfach berichtet. »Immer wieder haben die Beteiligten so getan, als sei das alles gar nicht so dramatisch. Aber offenbar war es das doch.«

Interessanter Beitrag in der rbb-Abendschau (dpr)

Senator Michael Müller hinterlässt in Berlin viele Baustellen

 pressespiegel 

»Großprojekte, Personal, Verkehr, Wohnungsbau: Nach drei Jahren als Senator für Stadtentwicklung tritt Michael Müller am Donnerstag ab - und übernimmt das Amt des Senatschefs. Eine Bilanz.

...

Echtes Geld, um bezahlbare Mieten zu erreichen, habe Müller kaum besorgt. Stattdessen setze er auf Neuverschuldung der kommunalen Wohnungsgesellschaften. Diese schöpfen gleichzeitig ihre rechtlichen Spielräume zur Mieterhöhung fast komplett aus, wie kürzlich eine Anfrage des Grünen-Abgeordneten Andreas Otto an den Tag brachte. ....«

Artikel in Berliner Morgenpost lesen »

SEZ in Berlin - Die große WehWut

 pressespiegel 

»Stellt das SEZ unter Denkmalschutz! Das fordert jetzt Bau-Experte Andreas Otto (Grüne) im KURIER, um den vom Investor angekündigten Abriss zu verhindern.«

Artikel in BZ lesen »

 

Kostenexplosion bei der Sanierung der Staatsoper

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 rbb-Abendschau. 

03.12.14

Etwa 90 Millionen Euro zusätzlich! Zeichnet sich bei der Sanierung der Staatsoper bereits jetzt ein Geisel-Drama ab? Ein Mini-BER für den designierten Stadtentwicklungssenator?

»Nicht nur am BER explodieren Kosten und werden Zeitpläne nicht eigehalten: Auch die zweite Großbaustelle Berlins, die Staatsoper Unter den Linden, wird nicht fertig. Die Abendschau hat aktuelle Bilder von der Baustelle eingefangen und sich über den Stand der Dinge informiert.«

rbb-Abendschau Nachrichten (dpr)

Wird die Staatsoper zum Mini-BER?

 pressespiegel 

»Die Staatsoper Unter den Linden wird einfach nicht fertig. Jetzt wurde bekannt, dass die Kosten noch einmal steigen, um 93 Millionen Euro. Außerdem verzögert sich die Eröffnung erneut. ... 

"Die Kosten explodieren, und ein Eröffnungstermin ist nicht in Sicht – langsam macht die Staatsoper dem BER Konkurrenz", sagte der baupolitische Sprecher der Grünen-Fraktion, Andreas Otto, am Mittwoch. Er warf dem Senat vor, dass die Probleme "hausgemacht" seien. Beispielsweise seien die Bauarbeiten unzureichend vorbereitet gewesen, erklärte Otto. So wurden im Jahr 2012 Holzpfähle, die 17 Meter im Untergrund eingeschlagen worden waren, entdeckt, die die Bauarbeiten deutlich verzögerten. Die geplante unterirdische Verbindung zwischen dem Opernhaus und den Probebühnen konnte deshalb zunächst nicht gegen das Grundwasser isoliert werden.«

Artikel in Berliner Morgenpost lesen »

 »Die Sanierung der maroden Oper Unter den Linden verteuert sich auf 389 Millionen Euro. Eröffnungstermin ist für Herbst 2017 geplant. ... Die Opposition kritisiert die erneute Kostenerhöhung. Für den kommenden Regierenden Bürgermeister Michael Müller (SPD) drohe „die Staatsoper zum Mini-BER“ zu werden, erklärten die Grünen-Politiker Andreas Otto und Sabine Bangert.«

Artikel »Millionen für Melodien« in taz lesen »

»„Die Probleme sind vor allem hausgemacht“, kritisiert Grünen-Bauexperte Andreas Otto (52). „Wer einfach drauflosbaut, darf sich nicht wundern, wenn es böse Überraschungen gibt.“«

Artikel »Zugabe für die Opernsanierung« in Bild lesen »

Weitere Artikel:
»Sanierung der Berliner Staatsoper nochmal 93 Millionen teurer« in Märkische Oderzeitung lesen »
»Grüne: "Staatsoper ist der BER von Michael Müller"« in Tagesspiegel lesen »

Bauen und Wohnen

In den nachfolgenden Beiträgen finden Sie Reden, Pressemitteilungen und –artikel, Videos, Berichte von Veranstaltungen, Stellungnahmen, ..., kurzum, alles zum Thema „Bauen + Wohnen“.

Im Vordergrund steht hierbei natürlich die Bereitstellung neuer Wohnungen und die Begrenzung von Mieten, damit wir auch für Menschen mit wenig(er) Geld bezahlbaren Wohnraum anbieten können. Die Verbesserung des Mietrechts, um Mietwucher und Maklerunwesen zu bekämpfen, und die Ausweitung der Bereitstellung von Fördermitteln für Klimaschutz sind weitere wichtige Ziele. Damit unsere Stadt  zukunftsfähig gestaltet werden kann, muss das Bauwesen den kommenden Herausforderungen, wie alternde Gesellschaft, Energiewende und Barrierefreiheit, angepasst werden.

Die Verschwendung öffentlicher Baugelder, wie z. B. bei der Staatsoper, die Unverhältnismäßigkeit und Unsinnigkeit geplanter Bauvorhaben, wie im Mauerpark oder auf dem ehemaligen Güterbahnhof Pankow, der Einfluss von Investoren auf die Erstellung von Bebauungsplänen -  das sind nur einige der Themen, zu denen ich Stellung beziehe und über die Sie sich hier informieren können.

 

 

Bezirke bearbeiten Bauanträge schneller

 pressespiegel 


In einigen Berliner Bezirken werden Anträge für die Erteilung einer Baugenehmigung immer schneller bearbeitet. Vor allem Neukölln und Marzahn-Hellersdorf drücken mächtig auf die Tube. Der Senat will die Dauer nun noch weiter reduzieren, legt dabei aber sehr unterschiedliche Maßstäbe an.

Baugenehmigungsverfahren werden in vielen Berliner Bezirken immer zügiger bearbeitet. Das geht aus einer Kleinen Anfrage des Grünen-Politikers Andreas Otto im Abgeordnetenhaus hervor. Der Senat will nun die Bearbeitungsdauer mit finanziellen Anreizen und mehr Personal noch weiter verbessern.

Artikel auf rbb-online lesen »

Weißenseer Krankenhaus verfällt weiter

 pressespiegel 

Der Verfall des früheren Säuglings- und Kinderkrankenhauses Weißensee ist vorerst nicht zu stoppen, denn das Land Berlin kann das denkmalgeschützte Baudenkmal vorerst nicht zurückkaufen. 

2005 hatten russische Investoren das Areal an der Hansastraße gekauft, aber seitdem nichts investiert. Das Denkmal verfällt. Offenbar machtlos schaut das Land Berlin zu, wie eines seiner denkmalgeschützten Bauwerke verfällt.

Der Grünen-Abgeordnete Otto kritisiert: „Was schließt der Senat für Verträge, wenn auch bei absoluter Vertragsverletzung des Erwerbers keinerlei Lösung möglich ist?“

Artikel in ...

Berliner Zeitung lesen »

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/hansastrasse-in-weissensee-weissenseer-krankenhaus-verfaellt-weiter,10809148,25816588.htmlPankower Allgemeinen Zeitung lesen »

Berliner Woche lesen »

rbb-online lesen »

Kinderkrankenhaus Weißensee - auf dem Weg zum Bodendenkmal
Kleine Anfrage Nr. 17/12917 vom 27.11.2013 lesen »

Mieterverein: Große Wohnung? Kostet extra!

 pressespiegel 

Wer in einer überdurchschnittlich großen Wohnung lebt, soll eine „Wohnflächenabgabe“ für die überzähligen Quadratmeter zahlen - fordert der Berliner Mieterverein. Mit dem Geld könnte die geplante soziale Wohnungsbauförderung erheblich aufgestockt werden.

Der Grünen-Wohnungsexperte Andreas Otto reagierte eher skeptisch. „Das ist ein Eingriff ins Eigentum, so was ist schwer durchzusetzen.“

Artikel in Der Tagesspiegel lesen »

Stadt der maroden Brücken

 pressespiegel 

78 Bauwerke müssen dringend saniert werden

Die Sperrung kam ohne jede Vorwarnung: Am 13. Januar untersagte die Verkehrsbehörde des Senats Fahrzeugen mit mehr als zwölf Tonnen Gesamtgewicht, die viel befahrene Freybrücke über die Havel zu passieren. Die Brücke sei nicht mehr standsicher, so die Begründung.

Doch die Spandauer Freybrücke ist längst kein Einzelfall. … Welche Brücken genau sanierungsbedürftig sind, dazu hüllt sich die Senatsverwaltung weitgehend in Schweigen. ...

"Offensichtlich will der Senat nicht damit rausrücken, weil er nicht sagen will, welche Brücken vielleicht demnächst zusammenbrechen werden", kommentierte der Grünen-Verkehrsexperte Andreas Otto die geringe Auskunftsfreudigkeit des Senats. Aus seiner Sicht ist der desolate Zustand vieler Bauwerke Ergebnis einer verfehlten Investitionspolitik. "Wir fahren die Verkehrsinfrastruktur in Berlin seit Jahren auf Verschleiß", sagte Otto.

Artikel in Die Welt lesen »

»Berliner Senat hält die Liste der maroden Brücken geheim« (inkl. Karte!) in Berliner Morgenpost lesen »

Ruiniertes Denkmal - Eine wahre Goldgrube

 pressespiegel 

Seit Jahren verfällt das ehemalige Kinderkrankenhaus in Weißensee. Ist das denkmalgeschützte Areal Investitions- oder Spekulationsobjekt?

Das denkmalgeschützte ehemalige Kinderkrankenhaus in Weißensee verfällt – und das Land Berlin trägt dafür die Verantwortung.Dokumente, die der taz exklusiv vorliegen (PDF), zeigen: Der landeseigene Liegenschaftsfonds hätte sich das Grundstück schon 2006 zurückholen können, weil die Eigentümer nicht wie per Vertrag vereinbart in die Gebäude investieren wollten. Stattdessen passierte jahrelang – nichts. Erst im Mai 2013 trat der Liegenschaftsfonds vom Kaufvertrag zurück. Doch dabei stießen sie auf heftige Gegenwehr der Geschäftsführer des Unternehmens, denen das Grundstück gehört. ...

Andreas Otto hat im September 2011 zum ersten Mal eine Kleine Anfrage an den Senat gestellt, in der er sich nach dem Stand der Bebauung des Grundstücks erkundigte. Für ihn ist klar, dass der Liegenschaftsfonds schon früher Maßnahmen gegen die russische Firma hätte ergreifen müssen, als diese sich nicht rührte. „Ich werfe dem Liegenschaftsfonds mangelndes Vertragscontrolling vor“, sagt Otto. „Es hat in dem Vertrag offenbar Investitionsverpflichtungen für den Käufer in mehreren Stufen gegeben, die nicht eingehalten wurden“, sagt er.

Artikel in taz lesen »

Wohnungsbau braucht Förderung

 pressemitteilung 

Das Statistische Landesamt hat neue Zahlen zu Genehmigungen von Wohnungsbauprojekten veröffentlicht.

Die meisten der genehmigten Projekte werden - so sie gebaut werden - im Eigentumsbereich liegen. Doch die meisten Berlinerinnen und Berliner sind Mieter. Jedes Jahr fallen ca. 10.000 Sozialwohnungen aus den Bindungen. Durch Abrisse verschwindet preiswerter Wohnraum. Auch durch die massenhafte Aufteilung von Miethäusern in teure EIgentumswohnungen gehen günstige Wohnungen verloren.

Dafür muss es Ersatz geben. Wer preiswerten Wohnraum schaffen will, braucht ein Förderprogramm. Bisher hat der Senat keine konkreten Vorstellungen, was wie wo gefördert werden soll. Die ohnehin wenigen Mittel, die die Koalition in den Haushalt eingestellt hat, können nicht abgerufen werden, weil nach wie vor kein Förderprogramm veröffentlicht ist.

Senator Müller muss endlich liefern, damit Investoren - landeseigene wie private - endlich günstigen Wohnraum neu bauen können.

Berlin boomt und baut wie lange nicht

 pressespiegel 

»Berlin wächst immer weiter. Damit legt auch der Wohnungsbau in der Hauptstadt kräftig zu. Weil viele der geplanten Unterkünfte teuer sind, wird der Ruf nach einer Wohnungsbauförderung laut. Doch die lässt leider noch auf sich warten.

Das Problem: Noch ist nicht eine einzige geförderte Wohnung genehmigt worden, die Fördermodalitäten sind unklar. …«

Andreas Otto (Grüne) fordert mehr bezahlbare Mietwohnungen: »Senator Müller muss endlich liefern, damit Investoren - landeseigene wie private - endlich günstigen Wohnraum neu bauen können.«
Artikel in Berliner Zeitung lesen »

In den vergangenen Jahren waren zahlreiche teure Eigentumswohnungen gebaut worden, die sich viele Berliner nicht leisten können. Das Neubauvolumen hat eine massive soziale Schieflage  ... Das Förderprogramm sei überfällig. Der Grünen-Baupolitiker Andreas Otto kritisierte, der Senat habe noch immer nicht gesagt, wie es konkret aussehen solle.
Artikel in BZ lesen »


Vorschläge für Neubauten

 pressespiegel 

»Schulen In dicht besiedelten Berliner Gebieten könnten fehlende Wohnungen, Schulen und Kitas entstehen, indem mehrgeschossig gebaut werde. Das schlägt Andreas Otto vor, Mitglied der Grünen-Fraktion im Abgeordnetenhaus und Vorsitzender des Ausschusses für Bauen, Wohnen und Verkehr. Denkbar sei dies nahe dem S-Bahnhof Greifswalder Straße..«

Weitere Vorschläge in der Berliner Morgenpost lesen »

Planungen am Alexanderplatz

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 Rede 

20.03.14

Am Alexanderplatz ist ein Neustart notwendig - unter Beachtung dessen, was dort schon historisch gewachsen ist. Wir sind bereit mit der Koalition darüber zu diskutieren. Es muss aber wirklich zu einer Revision des Kollhoff-Masterplanes kommen. Zudem muss der Alexanderplatz auch als Wohnstandort weiterentwickelt werden. Hierzu erwarte ich vom Senat konkrete Vorschläge.

Die Rede können Sie hier nachlesen »

 Kommentar 

03.04.14

Wohnungsbauförderung als Alibiprogramm

Der Senat hat jetzt sein Wohnungsbauförderprogramm (Wohnungsneubaufonds) vorgelegt.
Die Vorlage an den Hauptausschuss findet sich hier.

Das Programm geht insgesamt von einem Volumen von 320 Mio Euro aus.
Bei maximal 64.000 Euro je förderbarer Wohnung sind das in einem Durchlauf des Fonds ca. 5.000 Wohnungen.

Angesichts von über 100.000 Sozialwohnungen der alten Förderung, die in den nächsten Jahren wegfallen, angesichts eines Wachstums der Stadt von mehreren 10.000 Haushalten pro Jahr und bei einem erheblichen Druck auf dem Wohnungsmarkt ist das Programm zu klein.

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hatte in den Haushaltsberatungen ein Fördervolumen für mindestens 25.000 Neubauwohnungen vorgeschlagen. Die jetzt vom Senat programmierten 5.000 Wohnungen sind eher ein Alibiprogramm.

Wohnungspolitisch auffällig ist, dass die Aufteilung von neuerrichteten Miethäusern in Eigentumswohnungen explizit ermöglicht wird und lediglich eine Eigenbedarfskündigung gegen die Mieter befristet ausgeschlossen werden soll.
Das Programm liefert wenige Wohnungen, die auch noch in Eigentum umgewandelt werden können. Eine Antwort auf den langfristigen Bedarf an preiswerten Wohnungen für Geringverdiener ist dieses Programm nicht.

 Download  

Zwischenbericht BER 

"Das musste schiefgehen!". Lesen Sie im vorliegenden Bericht, warum das Flughafen-Projekt scheitern musste.